Leidwende

mhd. leitwende f., ahd. leidwende n., "Unglück", vgl. ae. lāðwende adj., "übelgesinnt"
in rechtl. Bed.: Schadensabsicht, Vorsatz
  • wer der ist, der deheinen unssern burger ruget oder schuldiget umb wunden, dotslege, notzoge oder andere unfuge und das dut durch leitwende und sich das kuntlich vindet, der sol glich bessern die besserunge, die der geton solte haben, der geruget oder geschuldiget worden ist, obe er schultber funden worden were
    1322 StraßbUB. IV 2 S. 100 Faksimile (PDF)