Leih(e)haus, n.
Leih(e)haus, n.
ein unter öffentl. Aufsicht stehendes Kreditinstitut zur Gewährung von Gelddarlehen gegen eine Sicherheit, meist gegen Faustpfand
vgl.
Fragamt (I),
Hilfshaus,
Hilfskasse,
Lehnamt (IV),
Lehnbank (I),
Lehnbanko,
Lehnhaus (I),
Leiheamt (II),
Leihebank (II),
Lombard (I),
Pfandhaus (I)
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geldlehnhaus, ... leihehaus, vocatur mons pietatis, dergleichen viel in den staͤten in Italien, auch zu Augspurg angeordnet ... da ein jedweder ein stuͤkk geldes, jedoch gegen unterpfand, entlehnen kan1663 Schottel 490 Faksimile
- 1668 Fugger,Ehrensp. 1108 Faksimile
- 1722 HambLeihhO. fol. B 1v
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[Übschr.:] ordnung des leihhauses1731 Göttingen/QNPrivatR. II 2 S. 257
- 1738 Zedler XVIII 309 Faksimile
- 1757 Lahner,Samml. 229 Faksimile
- 1758 Estor,RGel. II 502 Faksimile
- 1758 Estor,RGel. II 504 Faksimile
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[Buchtitel: P.J. Marperger,] montes pietatis oder leih- assistenz- und huͤlfshaͤuser leihebanken und lombards ..., [neue verb. Aufl., hg. von J.H.G.v. Justi, Leipzig 1760]
- 1760 Hellfeld III 2095 Faksimile
- 1768 AltenburgSamml. III 71
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leihhaus-ordnung, ... worinnen dem leihhause auch an gestohlnen und solchen sachen, welche nach den gemeinen rechten eigentlich nicht verpfaͤndet werden koͤnnen, ein pfand-recht ertheilt worden1778 BrschwWolfenbPromt. IV l98