Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Lesehafer

Lesehafer

, m.


I Abgabe in Hafer als Entgelt für das Sammeln von Eicheln und Bucheckern
  • an etlichen orten haben die armen leut aigen wäld und von alter macht gehabt, ir äcker mit irem aignen vich ohne schweinhabern zu beschlahen, desgleichen auch aicheln und büechelen darin ohne leshabern zue lesen und zue schütten
    1514 WürtLTA.1 I 180
II "Hafer, der zur Zeit der Weinlese gezinst ward" Unger,SteirWsch. 437