Suche: 

Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Leumund

Leumund

, m., vereinzelt f.

mit vielen Nebenformen, ahd. liumunt, mhd. lium(un)t, liunt, liumde ua., mnd. ̄munt, mnl. lumont 
vielfach in Glossen, vgl. AhdGlWB. 381; zur Etymologie vgl. DWB VI 835 und Kluge21 438

I auf eine Person bezogen: die aus der Meinung anderer resultierende soziale Einschätzung, Ruf, Ansehen

I 1 guter u./od. böser L., ohne Wertung
I 2 mit positiver Wertung (Voraussetzung für die Übernahme von Ämtern, als geschütztes Rechtsgut)
  • daz ist gůt livmunt lat ev niht wesen leit
    11. Jh. GenesisV. 83
  • swen man ansprichet, daz er ein maget oder witwen oder ein ander wip, diu gutes liundes ist, genozogt hab, mag si selb funfte in des uberreden, man sol in lebenden begraben
    1256 Bayrischer Landfriede/MGConst. II 600
  • ist daz ein man den andern beliumundet boeser dinge, daz er im sinen liumunt boesert, daz ge an sine ere oder an siniu ewaerck oder an sin gut
    1276 AugsbStR. Art. 45
  • 1298 MBoica 33, 2 S. 206
  • [Übschr.:] die leut haben hayssen liegen, die eines guten leumuts sein
    vor 1307 Tomaschek,Trient 127
  • wir sprechen von gelogem urchund, daz der man auf den andern sait, daz im an seinen leunten gêt oder an sein êr, dez sol er seinen ansagen stellen, wer ims gesait hab
    vor 1328 Ruprecht(Claußen) 318
  • 1337 Ammenh. V. 12969
  • súlen die ... gaistlichen frowen ... die phrůnde lihen ainem weltlichen priester ..., der ain biderman sie, gůtes lúmden und phaͤfliches lebens
    1347 EßlingenUB. I 432 [ebd. 433]
  • dy man phlit in den rad czu kisen ..., dy suln alle elich geborn sy, unde an eren fry unde ungeswecht ... an oren rechten lumunde 
    nach 1358 Rb.n.Dist. V 1 Dist. 1
  • welich persone die ander persone vur dem heylgen sehnde ... roygde ... und eme synen guden lumůnt ... vernyedert, und kunde das nyt zu brengen myt ereberen geczugen ..., so sal die persone, die den andern roget zu unrecht, die selbe boeß und pene gelden, die die persone gegolden sulde han, abe sy myt recht oberkomen were
    1389 RhW. I 1 S. 14
  • 14. Jh. BabbÖstUB. II 66
  • um 1400 NÖsterr./ÖW. VII 789
  • verlumeten leuten ire ere und lumud widerzugeben
    1422 RTA. VIII 190
  • 1429 Erler,Ingelh. III 239
  • er yme wort zcugesaget habe, dy yme anlangen sele, ere unde lumunt 
    1474 PössneckSchSpr. I 160 [ebd. 165, 179, 181 u. 202]
  • 1488 BernStR. VII 1 S. 73
  • sol er [Lehnsmann] gedenkchen ..., das er seines herren gelimphe, lewmund und wirdigkat nicht entfroeche
    15. Jh. FestgBosl 49
  • 15. Jh. FreibergUB. III 210
  • 15. Jh. OppenhStB. 208
  • 15. Jh. Wasserschleben,Samml. 411
  • 1507 BambHGO. Art. 146
  • zwen gezügen, gůts lümbdens, namens vnd waͤsens, soͤllen gestellt werden
    1512/13 BruggStR. 136
  • 1520 FreiburgStR. V 2
  • wierdet nach erkhundigung aines gueten lobmunds und erber sitten ... gehandelt von der praut heiratguet
    1528 ZeigerLRb. 353
  • fuͤnff zeugen, welche eyns hoͤchsten vnnd vnzerstoͤrten leumats seien
    1530 LibriFeud.(Weidm.) F Io
  • TirolLO. 1532 VIII 26
  • 1552 WürzbZ. I 1 S. 396
  • einer ... person der guete nahm und leinmuet hinderrucks abgeschnitten worden
    1554/1649 WürtLändlRQ. I 517
  • 1561/63 Hanau/Kern,HofO. II 104
  • NürnbRef. 1564 VII 9
  • 1567 Reyscher,Ges. IV 242
  • 1570 Kurpfalz/Sehling,EvKO. XIV 437
  • der nit eins ehrlichen lebens vnd guͤten leumuts ist, wirdt kundtschafft zusagen verbotten
    TeutschForm. 1571 55v
  • 1574 Frey,Pract. 166
  • ehrlich geborne menner ... guts rufs und leumuths, der zent furzustellen
    1575 WürzbZ. I 1 S. 83
  • 1583 HadelnLR.(Pufendorf) IV 7
  • was ainer dem andern zue unehr und schmach oder enderung seines gueten leimbdes fürnimbt, sagt, schreibt oder thuot, darumben mag er als umb injuri und schmach beclagt werden
    1583 MittFürstenbArch. II 411
  • soll ... jettlicher, wolicher zum burger angnomen wirtt, ... mitbringen brieff ... syner ehlichen geburtt vnndt wie er sich ghaltten, gůttes vffrechttes lümbdes sye
    1584 ZofingenStR. 233
  • wer dem andern unschuldiklich und mit unrechter weis nimbt seinen gueten leunt und sein trew und erre mit worten oder briefen ..., so soll man den schender und lesterer für recht stellen
    16. Jh. NÖsterr./ÖW. IX 639
  • [d.] auffruͤhrer ... kan dadurch nach beschaffenheit seiner verwirckung seines lebens oder seiner ehren vnd leumuths sich verlustig machen
    1603/05 HambGO. IV Art. 25
  • 1615 BernStR. VII 2 S. 807
  • NÖLGO. 1656 I 13 pr.
  • 1661 BernStR. VII 1 S. 547
  • 1684 TheatrPacis I 110
  • 1705 KlugeBeamte I2 674
  • 1709 SchweizId. III 1273
  • bey annehmung der maͤkler soll auf leute, so eines guten namens und leumuths sind, ... gesehen werden
    1740 HambGSamml. VI 343
  • 1808 BadKriegspflicht. 23
  • 1817 SystSammlSchleswH. I 328
  • 1831 Mohl,WürtStR. II 122, 130 Anm. 14 u. 686
I 3 mit negativer Wertung: üble Nachrede, schlechter Ruf, der sich bis hin zum konkreten Verdacht verdichten kann, wobei dies bei landschädlichen Leuten oder Mehrfachtätern genügt, die Verurteilung durch Übersiebnen ohne die Möglichkeit des Reinigungseides herbeizuführen (vgl. HRG.1 II 1856f.), andererseits aber unbescholtene Leute sich im Inzichtverfahren durch den Reinigungseid von dem bösen Leumund befreien können
  • swaz in den liument wirt gezogen, der inziht da heizet, der quicket unde reizet ie zer ergeren hant
    um 1210 GottfrStraßb.(Weber) V. 15400 [vgl. Combridge,Tristan2 157ff.]
  • [wer jem. heimlich getötet hat,] si aufugit et fama publica que vulgo loimunt [hier wie Gerücht I?, vgl. HRG. II 1856] dicitur exstiterit ...
    1224 MGConst. II 400
  • hii autem qui in infamia que loimunt dicitur laborant, ad expurgationem non nisi in publico iudicio admittentur
    1224 MGConst. II 400
  • nos Henricus lantgravius secundum famam spoliatoris, que in vulgari lumunt dicitur, ... conquerenti faciemus plenam iusticiam exhiberi
    1265 WestfUB. IV 3 S. 516
  • 1266 WestfUB. IV 3 S. 537
  • hat der vater seiner tochter magtumb [gegenüber dem dies bestreitenden Ehemann] erczeugt, so sol man den man slahen vierczig sleg vnd sol dannoch ir vater vnd ir puͤzen auch den posen levnt, den er in gemachet het
    1295 Schwsp.(Kurzform II/Eckh.) 77 (Kt)
  • um 1310? Wiener Neustadt/Keutgen,Urk. 362
  • einem lantgraven ... zůgehören: ... alles gefunden gůt bi schedlichen lúten, uber die gerichtet wirt oder die den leumden fliehent
    1323 FRBern. V 315
  • 1341/42 WürzbPol. 54
  • haben in die gnade getan ... von unserm chuͤnchlichem gwalt, daz si ainen ieglichen schedlichen menschen, der in ir und des reiches vanchnusse ze Nuͤrenberch chomet mit boͤsen leymunde, uberchomen muͤgen und den leib angewinnen muͤgen
    1347 MGConst. VIII 359 [ebd. 360]
  • 1351 ErfurtZuchtbf. 121
  • daz sie alle schedliche leute, mortbrenner, rauber, diebe ..., die der merer teil des rates ... nach lewnte erkennen ..., sullen ... umb ire missetat sulchen tod anlegen
    1360 UlmUB. II 2 S. 524
  • er sich dezselben lewmunts und inziht entslahen schölt mit sein ainshant mit dem ayde
    1379 SchrrBayrLG. 69 S. 86
  • 1379 WürtGQ. VIII 94
  • daz ... der lugemunt, darumbe er gefangen worde, nit große were
    1386 HeidelbUnivUB. I 12
  • wer auch, daz si iemant begriffen mit warnder tat oder der posen lewmunt dez landes auf ym hiet, ... die selben sullen si antwurten mit dem leib unser stat
    1392 MünchenStR.(Dirr) 567
  • [daß d. Stadt] und die iren alle ... lute, die in bosem lewmden oder in argewan sind und die in fur schedlich lute dargeben werden, ... fohen und rechtvertigen mugen
    1398 EßlingenUB. II 372
  • vmb alle leymunt vnd intziht schol man von in freuntlich recht erteyllen czu nemen. vnd welcher darvmb entspricht, dem schol man vrkunde von gericht darvber geben ..., das er darvmb furbaß sicher sey
    Ende 14. Jh. BambStR.(Parigger) 61
  • 14. Jh. Zallinger,Landschädl. 220
  • von args lümden vnd böser getaͤt wegen in vanknuss komen
    1400 VorarlbWB. II 276
  • wir wollen awch nicht, daz yemand, der bosen lewmunt hat, czu schepfen gesaczt werde
    1406/07 ZMährSchles. 7 (1903) 211
  • 1408 Luzern (Kt.)/GrW. IV 388
  • 1408 Kempten/Lünig,CJFeud. I 1172
  • 1413/40 RavensburgStR. 130
  • ein lunemundt wer obir sie geschreben und geredt
    1416 HanseRez. VI 258
  • 1428 Wetterau/GrW. III 501f.
  • 1429 IsnyStR. 205
  • daß ... dehein person ... in einen soͤlichen ofnen boͤsen und argwonigen lúmbden oder gezigde vallen ... wurd, darumb dieselb person an lib oder an leben ze straffende were
    1450 Tschudi,ChrHelv. II 539 [ebd. 540]
  • um 1450 DuderstadtUB. 238
  • weerde en die stede, die van bösen lumonden zijn, die zolen si vermiden
    um 1450 MnlWB. IV 883
  • nach der fryheit sag, so unser herren und statt von Lutzern von römischen keisern und kungen hand, das si wol mugend uff ein lümden richten und eines von dem leben zu dem tod urteilen und bekennen
    1454 Luzern/Hansen,QHexen 565
  • H.R. ... will rechten vor ein leumuth vnnd inzucht, der von A.S. vnd jhrer mutter ... auff jn gehe, daß er die ... A. genoͤtiget vnd genothzůchtigt soll haben. das hab er nicht gethan
    1460? Meichsner,Dec. IV 223
  • [H.S.] hat sich mit seinem eide eins lewmunds benomen, wie er durch die L. gebrudere ... beschuldigt worden, das er sie ... solle dargeben und verraten haben
    1466 Fr. Merzbacher, Iudicium Provinciale Ducatus Franconiae (1956) 151 [ebd. weitere Belege]
  • [d.] richter ... keinen leimuet rugen sollen, sie wißen dan der sachen einen gantzen grundt oder haben ihr aiedtgenossen zween ..., die daz gesehen oder gehört haben
    1466 Neckargemünd 609
  • vier cristen menschin ... von den iuden czu E. ... ermordt worden sind. deczhalb ein limott uff dy selben iuden gefallen
    1470 ZGO.2 2 (1887) 313
  • 1478 Hornschuch,Keßler. 325 Anm.
  • um 1480 SchweizArchVk. 3 (1899) 85
  • kompt einer fur landgericht, der eins leimantz und inzicht beschuldigt wurd, onbunden und ongefangen, der mag ein fursprechen nemen und im reden lassen, er werd des oder des beschuldigt, das hab er nicht gethon ...; sol erkant werden, das man im ein kündbrieff geb in die pfarr, darin solcher leimat auff in erschollen sei. solchen brieff sol ein landpott dahin tragen und den auff offner cantzell lassen verkunden, und des brieffs inhalt sol sten, das der Hans oder Cuntz, der solichs beschuldigt werd, der wol sein recht vor dem landgericht darfur thün auff den tag; wer das sehen oder horen woll, der müg es thun
    um 1480 Eyb,NürnbLG. 72
  • 1482 EidgAbsch. III 1 S. 113
  • kömpt ein person, dorauf ein übel gerüchte und lewmund erhollen ist, ... ungefangen für den richter und offenwart im denselben lewmund, pewt sein unschulde und pit ine umb tage und recht, doran er sich des lewmunds benemen wölle ..., des ist der richter pflichtig ...
    15. Jh. BayreuthStB.1 344
  • 1503 BambLGRef. [10]f.
  • sol man erfarung haben nach den ... argkwenigen vmbstenden ... erstlich, ob der verdacht ein soliche verwegne oder leichtvertige person von poͤsem leuͤmat vnd gerucht sey, das man sich der missetat zu ir versehen moͤge
    1507 BambHGO. Art. 32
  • sol soͤlcher boser lewmat nit von veinhden ..., sunder von vnparteilichen, redlichen leuten komen
    1507 BambHGO. Art. 32
  • ob sich jemands sich eins leumunts entschuldigen ... wolt, soll der landtknecht die hailigen schicken
    1523 FrkBauernW. 74
  • wo aber die thaͧtt nit offenbar, sunder ein starker lumbden ist alls mit offenlichem oder heimlichem argwoͤnigen zůgang, daraͧb ein naͧchpurschaft verletzt wurde, soͤllent die verletzten ... sollichs den eerichtern anzoͤugen
    1529 BernStR. VI 1 S. 385
  • einer vbelthat durch gemeynen leymuth berüchtiget
    1532 CCC. Art. 6
  • 1533 NÖsterr./ÖW. VIII 231
  • 1546/61 Boxberg 790
  • die klagendt parthei den verdacht durch gnugsam anzeyg oder eyn gerücht, leumuth oder aber durch eynen zeugen ... anzeygt
    1555 RKGO.(Laufs) 187
  • eygentlich entspringet ein leumut auß eim vngewissen angeber vnd allein auß argwon vnd verdacht. vnd ein leumut odder argwoͤnigkeyt gebiret kein bewerung von jhm selbs allein
    TeutschForm. 1571 53r f.
  • soll solcher boͤser leumuth nicht von feinden oder leichtfertigen leuten, sondern von unpartheyischen redlichen leuten herkommen
    1583 HadelnLR.(Pufendorf) V 2
  • BadLR. 1588 V 2 § 5
  • 16. Jh. FrkZentb. 164f.
  • 1617/1748 ZSchweizR. 12 (1864) RQ. 143
  • die jenigen persohnen, so vbelthaten halben verleumbdet, beschreiet vnd beruͤchtiget, sich deß leumuths an vnserm landgericht benemmen vnd purgieren moͤgen
    FrkLGO. 1619 II 2 § 6
  • 1637 BaselRQ. I 1 S. 517
  • keiner feil habe, noch in die [kraͤmer-]bruderschafft auffgenommen werde, der einen boͤsen leuͤmuth [hat], er habe dann seine unschuld durch rechtliche erkandtnuß beygebracht
    1715 BadLO. 155
  • 1761 BernStR. VII 2 S. 988
II
gemeiner, offener, hergebrachter L. fama publica, allgemeines Wissen, auf das man sich berufen kann
bdv.: Ruf (V)
  • gemayner leumund und stymme ... gewesen ist ..., das man sy hab gehabt für aigen leute
    1366 NeustiftUB. 296
  • ist och das ain gemain wort vnd offner lúnd, das die gemelten gúter in den grenitzen ... der lantuogty seyn gelegen
    1483 FürstenbUB. VII 162
  • 1485 ZFerd.3 34 (1890) 18
  • ob der antwurter laugnet, wie der clager das ... erwiesen sol ... durch laÿmden, das ist famam, als mit nachpauren vnn gemeÿnem ruff, nit mit haußvolk
    1490 Ordn.u.Underw. 27
  • ein offenbarer leymuth ..., daß Regensburg dem reiche verwandt
    1493 BairLT. XI 363
  • bewysung [muogen] gescheen ... durch einen offenbaren lymůt so ein gezüg oder sust halb genůgsam bewysung da ist
    1498 WormsRef. III 3, 1 § 1
  • beweisung ... durch ainen offennbarn leymat vnd gemain geruͤeff vnd geschray
    1520 BairGO. 48v
  • [zu] einem leumuthe oder gemeinen geschrey, so in malefitz sachen zu einer beweisung ... angezogen wil werden, ... gehoͤret noch viel darzu, daß ein solches geschrey, fama publica, ... glaubwirdig gemacht werde
    1565 TheatrdeVenef. 381
III formelhaft: eine Wahrheit für eine Wahrheit, einen L. für einen L. rügen eine erwiesene Tatsache im Rügeverfahren vom unbewiesenen Gerücht trennen
  • die aitsberen haben auch erfunden, was für chumpt von unzucht begen, das in dem gericht geschache, ein iglicher aitsbere in seiner techenei, als ez in für bracht wirt, ain wörheit für ein wörheit, ain leumutt für ain leumutt 
    1380 Tirol/ÖW. V 28 [weitere synonyme Formeln vgl. ebd. 1180 s.v. Wahrheit]
  • gebot der ... schultheisz den scheffen, daz sie rugeten, waz rugber were, eine warheid für ein warheid, einen lumunt für einen lumunt
    1387 Stockstadt/GrW. VI 391
  • 1394 Franken/GrW. VI 72
  • daz man elliu jare geding haben sol, darumb git man iuch allen uff iuwer eide, daz ir ruͤgen sullent ein warheit fúr ein warheit, ein lúmden fúr ein lúmden
    1424 Wimpfen 94
  • sal ein yeder zenth schopffe ... rugen ein warheyt für ein warheit, ein lewmat für ein lewmat, nemlich dipstal, mordtgeschrey, flissende wunden, vnd das ere vnd glimpff andreffe
    1425 Franken/GrW. III 531
  • der ertzprister in [scheffen] gibt uff die eide zu rugen ein lůmat vor ein lümüt, ein warheit vor ein warheit
    1440/59 Miltenberg 342
  • 1457? Meichsner,Dec. IV 241
  • Mitte 16. Jh. Amorbach 1087
  • die zentundertanen ... ein wahrheit fur ein wahrheit, ein leimut fur ein leimut ... zu rugen schuldig seyn, ... under dem wörtlein wahrheit die taten und under dem wort leimut der böße bezicht der taten, die wie gemeiniglich alle schmeh- und scheltwort sich im wort nicht befinden, zu verstehen seyn
    1602 EberbMosbW. 24
  • 1687 Tirol/ÖW. V 18
unter Ausschluss der Schreibform(en):
unter Ausschluss der Schreibform(en):