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Leumund

, m., vereinzelt f.
vielfach in Glossen, vgl. AhdGlWB. 381; zur Etymologie vgl. DWB VI 835 und Kluge21 438
I auf eine Person bezogen: die aus der Meinung anderer resultierende soziale Einschätzung, Ruf, Ansehen
II gemeiner, offener, hergebrachter L. fama publica, allgemeines Wissen, auf das man sich berufen kann
III formelhaft: eine Wahrheit für eine Wahrheit, einen L. für einen L. rügen eine erwiesene Tatsache im Rügeverfahren vom unbewiesenen Gerücht trennen
"Drillhäuschen am Pranger" Götze,FrühnhdGl.7 149
I städtisches Zeugnis über den guten Leumund einer Person
II königl. Privileg f. Reichsstädte, durch das das Verfahren auf Leumundszeugnis zugelassen wird