Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Leutpriesterei

Leutpriesterei

, f.

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Abl. von Leutpriester, oft mit dem frz. Suffix -iê 

I von einem Leutpriester versehene Pfarrei und der damit verbundene Tätigkeitsbereich
  • [Z. gelobt,] die selben luͥtpriestrye ordenlich ... zehalten mit singen, lesen und anderm gotzdienst, und min undertan mit allen dingen als denn einem luͥtpriester zůgehoͤret, ze versehenne ... wer aber, das ich ... dheine froͧwen zů mir in min huß neͣme ..., mit der ich mich in sinde verschulte ..., denn ze stund sol ich ... miner pfruͤn der luͥtpriesterye beroubt sin
    1398? BernStR. III 346
  • 14. Jh. AarauStR. 33
  • 1404 AarauStR. 52f.
  • die pfarr und lütpriesterie zu Bern
    nach 1420 Justinger 12
  • die pfrůnd der lyppriestry 
    1462 ZSchweizG. 27 (1947) 364
  • U. und R. die zwey kirspiel bisher ein lütpristerey, die uns zu leihen gebürt, gewesen und durch einen lütpriester ... geregiret ... worden ist
    1463 FreibDiözArch. 15 (1882) 304
  • 1482 BadenArgUrk. II 875
  • ir kilchen und luͥtpriestery 
    1489 BernStR. VI 1 S. 113
  • 1489 BernStR. VI 1 S. 284
  • 1509 BernStR. VI 1 S. 300
  • die lichung vnd presentierung obbemeldter pfrůnd vnd lüpriestery 
    1520 BadenArgStR. 204
  • 1649 BremgartenStR. 165
II Kirchengebäude der Leutpriesterei (I), Amtswohnung des Leutpriesters 
  • Mitte 15. Jh. AugsbChr. II 215 Anm. 1 zu 214
  • 1523 Alsatia 1858/61 S. 247
unter Ausschluss der Schreibform(en):