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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): (Lobe)

(Lobe)

, m.

nur mnd. belegt, manche Belege können auch zu Lob (V) gehören

I rechtsverbindliches Gelöbnis (I), Gelobe (I), eidliche Versicherung, Versprechen
  • worde mic oc lengher dach gegheven, so bleve ec jo bewarit an mineme ede lic also an mineme loͮve 
    1319 HHildeshUB. IV 259
  • 14. Jh. HolstRChr. V. 312
  • alse myn gnedighe here, de koning, synen loven to juw unde to synes rykes rade gesad heft na lude synes vorgerorden breves
    1416 HanseRez. VI 176
  • 1420 Westphalen,Mon. III 592
  • 1427 GarzStB. 54
  • schole wy ... deme hertogen to Sassen de truwe unde den loven segghen, dat it ere unde erer erven opene slot sy to alle eren noden
    1430 BremUB. V 469
  • 1463 Grautoff,LübChr. II 262
  • den eth unde loven breken
    15. Jh. Schiller-Lübben II 734
  • einen unberuchteden alle tidt mer sines lovens und eren to gevende den einen beruchteden man
    1517 R.d.alt.L.(Krause) 112
  • wen de geltdach vmme komen is, wil de borge sinen louen nicht holden, so mach de kleger gan vor dat karspel
    DithmLR. 1539 Art. 210 (S. 159)
  • uppe dat nu desse vorscreven dinge unvorbroken to ewigen tiden mogen bliven, so hebbe wy deß ... mit handgevende lofften loven togesecht
    oJ. (Übs. e. lat. Urk. von 1293) LünebUB. I 112
II Zeitraum der Gültigkeit des L. (I) 
  • in dem ghuden louen wolden de Dithmerschen ... vns ... vormorded hebben vnsen amptman
    1447 DithmUB. 36
  • qwemen desse ... Vresen ... vnde grepen veere erbare mans ... binnen louen vnde vrede
    1447 DithmUB. 56
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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