Lock, n. u. m.
Lock, n. u. m.
zur Etym. vgl. Kluge²² 446
I
Haarlocke
I 1
als Leibzeichen (I)
-
waͤr ez aber vmb mort, mag aber der klager des ermuͤrten haurs ain lok gehaben oder sins gewands, so bedarff er ouch nit mer denn zwayer man zuo jm, hat er dez nit, so muoss er sechs haben1396 MemmingenStR. 253 Faksimile
I 2
als (verbotenes) Haarteil
-
das ouch kein frowe sich nit me verwe oder löcke von totenhar anhencken solleum 1370 Eisenbart,KleidO. 97
II
"Haufen. Menge zumal ein Arm voll Getreide oder Heu. Aus mehreren Löcken besteht eine Garbe" Vilmar,Id. I 252
- 1714 HessSamml. III 742 Faksimile
- 1737 HessSamml. IV 465