lohnen, v.
lohnen, v.
auch mit Umlaut
I
jn. belohnen, etwas vergelten
- vor 750? Beowulf(Nickel) V. 2102
- Mitte 12. Jh. Kchr. V. 716 Faksimile
- um 1300 HunsingoR. 116 Textarchiv: HunsingoR. 116
- 1388 BudweisUB. 244 Faksimile
II
jem. für eine (vereinzelt auch: hypothetische, vgl. den Beleg von 1364) Leistung die ausgemachte oder angemessene Gegenleistung erbringen, bezahlen, entlohnen
- 1100 (Hs. 1464) WesterlauwersR. I 150 Textarchiv: WesterlauwersR. I 150
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swe enes anderen mannes ripe korn snit, so dat he wenet, dat it lant sin si ..., he ne misse dut nicht, deste he is nicht af ne vure men scal eme (san) sines arbeides lonen1224/27 Ssp.(Eckh.²)LR. III 37 § 4 Textarchiv: SspLR. III 37
- um 1275 Schwsp.(L.) LR. Art. 375 IV
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swaer einen waibel bietet daz er im ettewaem furgebiete, ... unde im des lonet, verwarlost er in daran, so sol er im sinen schaden abetun1276 AugsbStR. Art. 70 § 1 Textarchiv: AugsbStR. Art. 70
- 1285/86 CorpMnlTekst. I 1152
- 1303/08 BremRQ. 93 Textarchiv: BremRQ. 93 Faksimile
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[bei einem Wasserordal] dem prister, der daz wasser zeynet, lonet man mit eynem halben lotevor 1320 ÄltpolnRdm.(Mat.) Art. 25 § 10
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swe koft enne vorschadeden kop unde de den vorkoft, dhe twene schullet deme mekellere lonen1320 BrschwUB. II 517 Faksimile
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in den molen scal men nemende lonen sunder mit redeme ghelde1331 HildeshUB. I 460 Faksimile
- 1358 WürtLändlRQ. II 91 Faksimile
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were ouch daz sy anders wo mulen so söllent sy doch dem müller der egenent müli lonen als hetten sy da gemalen1364 Burckhardt,Hofr. 131 Faksimile
- um 1365 MünchenStR.(Dirr) 412 Faksimile
- 1375 KrakauZftO. 18 Faksimile
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darmede soll ehr lonen eynen capelan, der soll halden alle wochelichest drey messe zw dem altar1381 TeistungenburgUB. II 58
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der statschreiber ist ewer dyner, ... dem muget ir [von aynem vrtail] lonen von gnaden, wi ir wellet1398/1407 IglauOberhof 222 Faksimile
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es durffen auch die schepffen den putel nichtz lonenEnde 14. Jh. BambStR.(Parigger) § 7
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die burger, die ir wîne in der stat verkoufent, sint niht gebunden den underkoufen ze lônen14. Jh. MeranStR. Art. 17 Faksimile (Abschnittsbeginn)
- 1401 Fruin,Dordrecht I 19 Faksimile
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wenn si [Mutter] jst abgestorben, dz im [dem Sohn, der sie gepflegt hat] dann billich umb sin arbeit und costen von irem gůt ein vorus werden, und im gelonet sol werden1420 ZürichStB. II 322
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dem [als Ersatz eingestellten dagloner] sal der froener loenen, der dae sumich ist gewêst1443 Lamprecht,WL. III 268 Faksimile
- 1. Hälfte 15. Jh. BremGQ.(L.) 163 Faksimile
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sol der pfarrer zw der bemelten mittermeß einen gelönten priester auf seine selbs kostung halten1458 MittSalzbLk. 14, 2 (1874) 96
- 1461 Schweiz/GrW. I 54 Faksimile
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hat man vor zeitten ... den arbeittern alleweg gelonet auf den abent an den sambstag nechten1464/70 Tucher,NürnbBaumeisterb. 62 Faksimile
- 1480 MeißenUB. 242 Faksimile
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der pharer, so man ain vorsprechen hat zu dem panntaiding, dem soll er zu essen und trinken geben, aber die holden sollen im lohnen1486 NÖsterr./ÖW. XI 231 Faksimile
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ob einer den dip selber wolt henken ... und wolt ein zuchtiger haben, so sol er dem henker selber lonen1494 WürzbZ. I 1 S. 603 Faksimile
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des schal de schipper deme leitzagen de cost geuen vnde de koplude scholen eme lonen van erem gude2. Hälfte 15. Jh. WisbySeeR. 253 Faksimile
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willen sie horen dienstluden oorlof geven, zoo sullen sie hem lonen byden termyne, daar sie gedient hebbenwohl 15. Jh. StaverenStR. 203 Faksimile
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stelt ein bade sinem brotheren so vele, als eme de here vor den dienst schal to lonende geven, men henget den deef baven alle andere deeffe. stöle he averst ringer, he löset den halsvor 1531 RügenLR. Kap. 120 § 10 Textarchiv: RügenLR. Kap. 120
- 1595 OstbairGrenzm. 2 (1958) 38
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welcher herrlich faren will, der lohn herrlich2. Hälfte 16. Jh. OÖsterr./ÖW. XIV 577
- 1601 Schoenlank,NürnbGesellenw. 607
- 1645 NlWB. VIII 2 Sp. 2802
III
eine fremde Sache gegen Entgelt in Gebrauch nehmen, mieten
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ist ein man in einem hause ez sei sein oder er lon ez ... vnd wirt er da haim gesuͤchet man sol im puezzen. wan er wirt drinne istum 1275 Dsp.(Eckh.1971) LR. Art. 102 b § 3