Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Märkermeister

Märkermeister

, m.

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von den Märkern (I) gewählter Vorsteher einer Markgenossenschaft und Leiter des Märkerdings, später oft auch nur der Förster eines Markwaldes
  • 1275 (Hs. 1427) InvNichtstaatlArchWestf. I 943
  • magister silue, quod wlgariter dicitur merkeremester 
    1283 ArnsburgUB. 132
  • dye pande sal der merckermeyster sezen und pantber machen eym mercker als dem andern
    1333 NassauUB. I 3 S. 169
  • sollen dann vzgeen die scheffen in dem gerichte vnd sollen kiesen zwene merkermeynstere eynen in der burg vnd den andern in der stad Geilnhusen
    1354 ZHessG. 6 (1854) 339 [vgl. 1354 unter Markmeister (I)]
  • 1395 Wetterau/GrW. III 501
  • wurde auch ein mercker begriffen, der die marg schedigete vnd vsz der marg furete, den sulden die merckermeistere oder furstere rugen vnd nit penden
    1401 Wetterau/GrW. III 489
  • sal man kiesen zu merckermeistern vsz den eteln; mag man der nit han, vsz den priestern; mag man der auch nit han, vsz den lantman, die darzu die besten vnd nutzten weren
    1401 Wetterau/GrW. III 490
  • 1428 Wetterau/GrW. III 501
  • sal man zu eim obersten merckermeister kisen ein ritter, der ein lehenher in der marg sei
    1485 Wetterau/GrW. III 454
  • diß marckburch soll ein jeglicher marckermeister bey ihm haben
    1552 Cramer,Neb. III 167
  • so die mark eines merkermeisters von nöten, moegen sie einen kiesen und erwellen, woe und wen sie wollen, doch das derselbige in der mark behüebet ... sin soell
    um 1657 GrW. V 303
  • nachdem ... der märkermeister das markrecht halten will, so soll er solches den unterthanen 8 tag zuvor verkündigen ... lassen
    1663 Wetterau/GrW. V 279
  • 1747 Moser,RStändeLand. 96
  • 1809 Hartig,ForstSpr. 37
unter Ausschluss der Schreibform(en):