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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Makelei

Makelei

, f., Mäkelei, f.


I wie Maklerei (I), auch mit pejorativem Nebensinn
II 1 für den Makler (I) 
II 2 für den Lastenträger
  • die biertreger sullen keyne mekeleye nemen von den ghennen, den das bier zcugehoret, das sie vorkouffen
    1455 DanzigWillk.(Simson) 56
III
in Aachen seit Anfang des 18. Jh.s Bezeichnung für unlauteren Stimmenkauf bei der Ratswahl und die damit verbundenen Verfassungskämpfe
  • Anfang 18. Jh. G. Bausch, Die Mäkelei in der Reichsstadt Aachen (Diss. phil. Marburg 1910) 12
  • 2. Hälfte 18. Jh. AachenZ. 68 (1956) 179 Anm. 2
unter Ausschluss der Schreibform(en):