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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Makler

Makler

, Mäkler, m.

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zur Etymologie vgl. Kluge22 456; zunächst mittelniederländisch, dann mit der Hanse in den nord- u. mitteldeutschen Raum eindringend und erst ab dem ausgehenden 17. Jh. auch in Süddeutschland üblich
zu makeln
Sachhinweis: HRG.1 III 203ff. (Lit.)

I im Handelsverkehr

I 1 gewerbsmäßiger Vermittler von Handelsabschlüssen, meist vereidigt oder amtlich bestellt, teilweise zunftgebunden; häufig auch als Zeuge oder Gutachter über abgeschlossene Verträge (auf Grund seiner Buchführungspflicht) oder eine bestimmte Warenqualität belegt; Belege s. auch unter Maklerei 
I 2
(Klein-)Händler, Trödler, Roßtäuscher, teilweise pejorativ gebraucht
II übertragen auf den Vermittler persönlicher Beziehungen

II 1 im sexuellen Bereich 1Kuppler (I) 
II 2 Gesindemakler, Arbeitsvermittler
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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