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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Maltersaat

Maltersaat

, n.

neben häufigerem (Maltersäde) (mit Suffix germ. *iðō oder *iðja)

I Maß für ein Stück Land von der Größe, wie es mit einem Malter (I 1) Saatgut besät werden kann
  • twintich malderzede landes
    1342 ClarenbergUB. 23
  • 1355 DortmUB. I 510
  • sevͦen moldersede landes
    1406 UnnaStR. 29
  • 1458 WerdenUrb. II 296
  • 1518 ZWestf. 48, 2 (1890) 80 Anm. 3
  • den froinbungert gemessen, sampt huiß, stallungh und backhuiß, welche haltend 2 1/2 malderscheidt und 2 fierdelscheidt
    1549 JbDüsseld. 48 (1956) 236
  • ein erbhoffsgut ... gehört dazu an lande 19 malderschede ungefehr, worauf man seet 19 habern oder 9 1/2 malder roggens
    1645/46 Schnettler,Steuerstr. 154 u. 257
  • 1666 JbWestfKG. 40/41 (1939/40) 215 Anm. 33
II Saatgut in der Menge eines Malters (I 1) 
unter Ausschluss der Schreibform(en):