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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Markgenosse

Markgenosse

, m.

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nutzungsberechtigter Teilhaber an einer 1Mark (I 1), auch wie der 1Mahlmann (III) mit Aufsichtsfunktionen betraut; später oft nur Berechtigter am Gemeindewald
  • habet enim eadem domus alia duodecim iugera quasi communitate disiuncta, que dicuntur markelant, de quibus markenotis in E. antiqua pensio exsolvitur
    1244 WestfUB. IV 2 S. 223
  • ervexen et marchenoten ... qui jura sua in dicta marcha pacifice possidebunt
    1277 Westfalen/GrW. III 186
  • sollen wy sess ... geven recht nach der gemeinen marckgenothen behoeff . ..
    1303 WestfUB. VIII 39 [ebd. 40]
  • mogen die marckgenothen ehr marckwegge maken uith der marke
    1303 WestfUB. VIII 40
  • coheredes nemorum, qui vulgariter marcgenoten nuncupantur
    1324 Zierenberg,GevelsbMark 17
  • unse burgere end gemeyne markgenoizen 
    1358 Lacomblet,UB. III 484
  • comparticipes eiusdem silve, videlicet markgenosz nuncupati
    1388 Westerwald/GrW. V 331
  • 1389 KaiserswerthUB. 361
  • [wer] sick nicht wolde penden laeten, den sullen holtrichter, erfexen, maelnoten, und marckgenoten wysen uth allen rechten
    1465 Westfalen/GrW. III 183
  • hevet de richter ... eyn ordel gevraget an de marckgenotten, wes der kotter recht sij
    1486 WerdenUrb. I 515
  • 2. Hälfte 15. Jh. OYStR. III 12 S. 34
  • mit vnserm [Graf] wissen ... niemants derselbigen markgenossen recht odir gerechtigkait soll entzogen ... werden
    1551 Freudenstein,WaldSchaumburg 88
  • daruf erkennen sey, dasz sie den meyer zu Sch. vor einen erfholtrichter halten und wegen des gerichtes vor einen dubbelten marckgenossen in der mark
    1576 Westfalen/GrW. III 193
  • sollen de gemeinen markgenoten vp gebörlicher holttingsstede gehorsamlich erscheinen vnd ire wroge to doende sich nicht vorweigeren
    1577 Westfalen/GrW. III 211
  • 1585 WestfLR. 44
  • dat die marckgenotens alhier jairlichs ein holtgerichte geholden hebben
    1586 JbOldenb. 15 (1906) 241
  • wartho ein jeder marckgenote mit hauen undt anders berechtigt sei, undt wo viele ein marckgenoite hauen moege
    1586 JbOldenb. 15 (1906) 242
  • sollen die markengenössen, ... der ... mast zu geniessen berechtiget [sein]
    1603 Westfalen/GrW. III 140
  • niemant von den baurmenneren oder sonsten markgenossen soll frembde biester oder häab ... ohne beliebung des holzrichters in diese marken zu weiden annehmen
    1603 Westfalen/GrW. III 141
  • 1619 WestfLR. 119
  • nach 1655 Viegener,WaldmRüthen 198
  • außwertige marckengenossen 
    1697 IserlohnUB. 225
  • das marckrecht ist ... der innbegriff der befugnissen, worzu der marckherr und die uͤbrigen einwohner der marck, welche die marckgenossen heissen, zur verbesserung und erhaltung der gemeinen marck, und ihre durch das herkommen bestimmte abnutzung berechtiget sind, mit der gewalt, zu diesem endzwecke das noͤthige zu verordnen
    1763 Piper,MR. 49
  • die markkoͤtter sind ... keine urspruͤngliche markgenossen ... heutiges tages haben jedoch in den mehresten marken die markkoͤtter mit den uͤbrigen genossen gleiche rechte, nur nicht zu gleichem antheile, sondern so: daß bald ihrer drey, bald viere ... auf ein volles erbe gerechnet werden
    1799 Klöntrup,Osnabr. II 319
  • der marklooser geht allen jenen vor, so weit sie ungenossen sind, und nach, sofern sie markgenossen sind
    BadLR. 1809 Satz 1701 ag
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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