Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Meistersohn

Meistersohn

, m., Meisterssohn, m.

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männliches Meisterkind 
  • sollen alle die ihene, isz sin meisteresone ader uszmerkere, die zu dem hantwerg willen han zu komen, den zwein meistern, die in den rad geen ... vor globen dit allis ... stede ... zu halden
    1377 FrankfUB.(Lau) I 752
  • vort soilen alle meisterssoene die broiderschaf haven ind niet winnen, asverre dat eesoene sint
    1397 KölnZftUrk. I 203
  • 1538/93 HambZftRolle 106
  • 1553 Bayern/QNPrivatR. II 1 S. 251
  • wird ein meisterssohn meister ohne solche heirat, so zalt er 2 fl., nimmt er aber eines meisters tochter, so gibt er nichts
    1555 Vetter,ORhein 27
  • welche meisterssün oder -thöchteren sind und das handtwerch by iren elteren gelernet und ergriffen, söllend deß lherbriefs emprosten
    1592 SchweizId. XII 417
  • 1598 SchweizId. VII 1090
  • Ende 16. Jh. FrankfZftUrk. I 257
  • 1627 Reyscher,Ges. XII 969
  • solle ... ain ... maistersohn des aufdingens auf das handtwerckh ... nicht desto minder befreydt sein
    1629 Fischer,Sensen 62
  • das ... bey allen zunfften und handtwerchen die maistersöhne vor anderen bedenkht werden
    1659 OstbairGrenzm. 1 (1957) 40
  • von meisters-soͤhnen 
    1695 Beier,Meistersöhne Titelbl.
  • ein meisterssohn oder frembder gesell, der eine meisterswittibe ... heurathen will
    17. Jh. Stieda-Mettig 392
  • [da] die meisters söhne in den meisten begangenschafften einen vorzug genießen
    1762 ArgauLsch. I 68
  • ist kein meisters-sohn weder von dem ledig-sprechen, noch dem einschreib-gulden befreyet
    1769 BadZftO. 108
  • 1776 Wissell,Hdw.2 II 39
  • soll man ... keinem handwerk gestatten, daß es denen meistersoͤhnen des orts, wie auch denen jungen, so meisterswittwen ... heyrathen, etwas zum vortheil mit verkuͤrzung der meisterjahren, oder sonst bei dem meisterstuͤck zugestehe
    1788 KurpfSamml. IV Reg. s.v. Handwerksmeister
  • wenn innungen nur den meisterssoͤhnen ... die verfertigung des meisterstuͤcks nachlassen, so gehoͤrt das zu den verbotenen handwerksmißbraͤuchen
    1801 RepRecht VIII 222 Anm. x
-- Rechtssprichwort
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