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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Mietpfennig

Mietpfennig

, m., (Mietelpfennig), m.

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I Mietgeld (II) für Gesinde
  • welk maget sek vormedet unde medepenninge opnomet, deme schal se deynen
    1402 GöttingenStat. 97
  • als man meistern P. gedinget hait, die hunde zu slaen, ist ime zu mydepenge gegeben 14 d.
    1459/60 MarburgRQ. II 124
  • mydelpennenck 
    1461 MnlWB. IV 1578
  • die dienst-knechte ... sollen schuldig seyn, dem jenigen, dem sie dienst versprochen, und darauff ihren mied-pfenning empfangen, die ... zugesagte zeit zu dienen
    1592 MünsterPolO.(Schlüter) 147
  • ist zum ferckenshirt angenommen Clompen G.H. und soll zum mietpfennig haben einen schepel roggen
    1635 Wittrup,RheinbergRG. 137
  • alle dienst-boden soo by anderen zijn verhuyrt, ende nochtans by hare oude heerschappen ... willen verblijven, sullen den meede-penninck wederomme brengen
    1644 NlWB. IX 357
  • [der Mühlenmeister] soll haben vor seine arbeit 29 rthlr. noch 1 rthlr. vor einen mietpfenning 
    1659 SPantaleonUrb. 543
  • soll den maͤcklern von den mieths-pfenning des gesindes ... die helffte vor ihre bemuͤhung gegeben ... werden
    1753 Scotti,Cleve III 1456
  • maͤkler-gebuͤhren. denen gesinde-maͤklern soll fuͤr ihre bemuͤhung die haͤlfte des miethpfennings, und zwar halb von der herrschaft und halb vom gesinde gegeben werden
    1789 v.Berg,PolR. VI 2 S. 291
II Miete (III 1), Entgelt für die Gebrauchsüberlassung einer Sache
  • die vering ... sullen den scheffleutn ... ein züll leichen und wann sie zü greifen so süllen si den mietphening geben
    2. Hälfte 15. Jh. OÖsterr./ÖW. XII 686
III wie Miete (I 3), Bestechungsgeld
  • sprecht ma on thene redieua and thene hodere, thet hia midpanninga nimin hebbe [klagt man den Redjeven und den Hodere an, daß sie Bestechungsgelder angenommen haben] 
    1327 RüstringerR. 158
IV Abgabe der eingesessenen Bürger an den Stadtherrn
  • dat se ons ... der ... meydepenynge, worschapspenynge noch doyrpenynge ... nyet meir schuldich wesen en soilen
    1406 Schwerte/Steinen,WestfGesch. I 1519
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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