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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Mordwaffe

Mordwaffe

, f. u. n.

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tödliche Waffe, die, sofern sie heimlich getragen werden kann, böse Absichten des Trägers vermuten läßt
Sachhinweis: His,MA. I 169
  • si quis aliquem infra libertatem cum moerdwapene vulneraverit, si per duos scabinos convictus fuerit, solvet mihi decem libras
    1246 Bergh I 227
  • so wie dat bin M. draecht knijf, priem, turcoise, colve, lombards mes of andere morwapene, hi sal den here betren x ℔ ende der port v ℔
    1254 Bergh I 310
  • van wunden mit mordwapene ... so wat der stad geldes dar af börd des mach men nicht laten
    1341/44 WisbyStR. 110
  • dat nieman in Antwerpen draghen en sal enegherande mortwapene, op die boete van xx s.
    Mitte 14. Jh. CoutAnvers I 2
  • welch man den anderen in den keller slet, werfet, sticht edder houwet, edder ander mortwaffen czühet, der sal eyn jor roime vnd der stad gebe vier lotige marg
    1408 KlingenStR. 193
  • um eine kampir wunde di geschossen wirt mit eime messere adir mit eime mortwafen. sal der vredebrecher antworten vor den hals
    15. Jh. AnzGMus. 1 (1832) 210
  • iffte jemant na düsseme dage mit büssen, warpiseren, effte anderen vngebörliken, vorretliken mortwapen jenigen schaden dede, de were lifflick effte dotlick, den schalme beteren to veerfoldigeme gelde
    DithmLR. 1539 Art. 236
unter Ausschluss der Schreibform(en):