Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Nachkommende

Nachkommende

, m.

wie Nachkomme 
  • nihil uero debet posterioribus. nóh tien áfter nâhchomentên 
    um 1000 Notker I 362
  • [Schriftform der Urkunde] dur das es ewechlich belibe bi der gehûgde der die nu lebont, vnde ovch der nahkomindon 
    1275 Freiburg im Breisgau/CorpAltdtOrUrk. I 248
  • dabi entzichen wir uns ouch für uns und für unsere nachkommenden an unsers gotzhus stat frilich ... aler der vorderungen
    1301 Mohr,Cod. II 169
  • ich ... gebe auch in kraft dißes briefs fúr mich vnd myn nachkomende mit willen ... myner lehenherren
    1449 FreibDiözArch. 15 (1882) 82
  • der verkouffent tail oder sin erben oder nachkomenden 
    um 1500 RottweilStR. Art. 244
  • dem nachkhumenden wierdet in die verjärung gerait die zeit darin sein vorforder die dienstberkhait nicht gepraucht hat
    1528 ZeigerLRb. 284
  • unseren nachkhummenden zů gůttem
    1584 Argovia 67 (1955) 271
  • um allen strittigkeiten inskuͤnftig bey den nachkommenden ... vorzukommen
    1653 Runde,Beitr. I 378
  • gelanget an die ... königl. mayestät, wie auch an deroselben erben und nachkommende in diesem ihro erbkönigreich Böheimb ... mein ... bitten
    1696 KrummauClarissUB. 377
  • wir J. abbatissin ... bekennen ... vor vns, undt vnsers closters nachkommende 
    1701 Cramer,Neb. III 70
  • weil die erfahrung lehret, daß ihre nachkomende an holz mangel leiden mießen
    um 1750 Steiermark/ÖW. VI 242
unter Ausschluss der Schreibform(en):