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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Oberbank

Oberbank

, f.

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I eine der drei Sitzreihen im Straßburger Rathaus
  • [neue Sitzordnung:] so sollent die rete fur die ratstuben tretten und uff die oberbancke usswendig der stuben sitzen, die von den constofelen uff ein site nebent dem stettmeister, und die von den antwercken zu der ander siten nebent dem ammeister
    nach 1322 StraßbUB. IV 2 S. 64
II der Teil des Straßburger Rates, der auf der Oberbank (I) sitzt
  • [Ratsverkleinerung:] dogegen soltent zwen constofeler von der oͤberbank ouch gekürzet werden, also das ir hinfürme ierlich nit me dann 12 im raͤt sin soltent
    1462/70 Eheberg,StraßbVG. 441
III wie Obergericht (II) 
  • als veel persoonen onder verscheyden gerichten syn geseten, die om een saecke aengesproken werden mogen, soo magh der heyscher die al voor een overbanck, oft behoorlyck overgericht in recht betrecken
    1619 GeldernLR. V 2 § 5
unter Ausschluss der Schreibform(en):