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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Oberfürst

Oberfürst

, m.

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I ranghöchster Fürst, oberster Herrscher
  • alse wi [Herzöge] erer kerken to Z. vnd erer werlike ouervorsten sint
    1379 MecklUB. XIX 419
  • den anderen herschilt nedirwert an der ritterlichin wirdigkeit habin die bisschove und geistliche fursten, und dy korfursten unde dy von Brunswig, darumme daz sy keines bischoffis man sien; und disse heizin in legibus superillustres, daz heizin obirfursten 
    Ende 14. Jh. GlWeichb. 216
  • das vff disim gemeinen fürstin tage hy zu Breslaw gewest seyn ... der hochwirdige mein g.h. her Jodocus bischoff zu Breslaw, vnd die houchgeborne fürstin Heinrich von Grossinglogaw, Crossin ... vor sich vnd in macht allir obirfürstin 
    1458 UrkGeschBöhm. 149
  • dasz also unsere könige, fürsten und oberherrn unter dem last der dienstbarkeit getrungen, allein der bapst herr und erb der gantzen welt seie, er allein sei der oberfürst und das haupt
    1619 DWB. VII 1085
II auf dem Wiener Kongreß vorgeschlagene Bez. für das Oberhaupt eines wiederzuerrichtenden Deutschen Fürstenbundes
  • die vereinigten fuͤrsten [dieses teutschen fuͤrstenbundes] waͤhlen diesen oberfuͤrsten aus ihrer mitte, und auf gleiche art zwei, demselben zur seite stehende assistenten oder vorderfürsten
    1815 AktWienKongr. I 2 S. 49