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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Oberheit

Oberheit

, f.

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auch Obern- 
Herrschaftsgewalt, Obrigkeit (I); metonymisch auch die die Herrschaftsgewalt ausübende Institution
  • ainem yeglichen lanndfürsten wol gepuret, yn den kraissen seiner lanndfürstichait sein oberhait alzo zu hanndhaben, damit dy gehorsamcheit ungespalten und das fürstentumb unvertrennt beleibe
    1460 ZBayrLG. 13 (1942) 252
  • up allen ungeboeden gedyngen ... behoirt unss wirdiger vrauwen und irs capitel schoultiss ader stathelder boven den vaydt zo sytzen in ein tzeichen der overheit des gerichtz
    15. Jh. NrhArch. 3 (1860) 236
  • dat etlike stede des landes Arabie ... sick in vnse auerheit vnde gebede gegeuen hebben
    1508 NdJb. 34 (1908) 135
  • dattet testament van der geistlicken overnheitt by macht erkandt ... were
    1524 LübRatsurt. II 565
  • freiheiden ... sie weren van den hilligen concilien, roemischen keisern ..., erzbischoven ... oder sunst von andern geistlichen und werltlichen fursten oder ander overheiden 
    1536 DürenWQ. 109
  • e.f.g. ... wollen auß fürstlicher oberheit gnediglich verschaffen, waß sich auß verhorter kuntschaft erfunden
    1546 MainfrJb. 14 (1962) 87
unter Ausschluss der Schreibform(en):