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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Oberschenk

Oberschenk

, m.

oberster 1Schenk 
  • desgleichen auch unsern oberschenken und haußkeller ... auferlegen ... [daß sie] fleißig aufsehen haben, daß von den weinmeistern ... unser nutz und frommen in allen durch aus geworben
    1604 CCMarch. VI 1 Sp. 181
  • hochfuͤrstliche gottorpische rangverordnung ... 9) oberschenk 
    1662 NStaatsbMag. I 899
  • bestallung ... fuͤr O.R., als oberschenk [Fußnote zu diesem Wort]: er sollte nicht blos alles was in den kellern gehoͤrt beobachten, sondern auch in abwesenheit des hofmarschalls die aufsicht des fuͤrstlichen hofes in kuͤchen und bei tafel fuͤhren
    1688 NStaatsbMag. I 600
  • hierauf gehet der ober-schencke und sein gehuͤlffe vor dem mund-schencken herwieder zuruͤck nach der tafel [folgt ausführl. Zeremonienordnung]
    1719 Lünig,TheatrCerem. I 317
  • die characterisirte soͤffer aber versammlen sich bey dem ... ober-schencken oder am schenck-tisch
    1754 Moser,Hofr. I 114
  • [rangreglement von 1751:] erste classe ... cammer-herren, vice jaͤger-meister, ober-schenk, reyß-marschall
    1757 Hartmann,WürtGes. II 609
  • die gesamte keller-parthie steht unter dem ober-schencken, welcher aber an den wenigsten hoͤfen ... gerichtbarkeit hat
    1761 Moser,Hofr. II 365