Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): öken/Öken

öken

, v., okenen, v.

rechtlich nur im Mnd., Mnl. und Afries. (aka), zur Wortfamilie nhd. auch, lat. augere 
vgl. biaka

I (sich) vermehren, vergrößern, erhöhen
  • die buten der chore woenet, ende eenen poerter verbannet om wat scoude dat het si, die scout noch die ban en moghen niet oken, toten dien daighe dat die gene kome mit den scoutate ende mit den scepenen ter vierscaire dere vryheyt ... dan sal die baliu ende die scepene vans geens goede ghelden scout ende ban
    1248 Bergh I 246
  • W. byder genaden gods coninck der Romeynen, altoos oeckende [lat.: semper augustus] 
    1253 MnlWB. V 64
  • vp dat godes denest vnde godes denere ge oykent vnde ge meret werden
    1332 BrschwHzgUB. I 276
  • dat be wedeme ik mede vnde gheue dat to deme altare in desseme breue in de ere des hilghen heren sůnte Jůstes godes denest dar mede to okende 
    1347 BrschwHzgUB. II 125
  • dat he de suluen vicarie van veerteyn mark geldes in den vorbenomeden hoůen vnde wysschen heft gheoket mit veer mark ewighes geldes
    1405 LübUB. V 119
  • dat de stede vorscreuen densulfften oren schillingk willen oken vnde vormeren myt eynem nyen dubbelden schillinge, der dar ghan scholen lxxv vppe de gewegene mark
    1463 MecklUB. X 299
  • der vurscr. provestie gudere [wil ick] ... in guder waringe holden unde de oeken 
    1465 OstfriesUB. I 716
  • dat gud okede sik so sere
    1489 Schiller-Lübben III 221
  • soo waer der broeders vele dan luttik is, unde welcker oor suster wthgifft in echtschop, unde se alle sterven unde die suster afflyvich worde, soo eget men oor to oeckenen mit den darden penninck
    15. Jh. (Hs. 1633) MnlWB. V 65
II
einschätzen
  • dat de vorg. iuncker E. desse geweltichen roff, brandt ... gheachtet vnde gheockent vp hundert dusent gulden
    1496 Bremen/Schiller-Lübben III 221
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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Öken

, m.

Vermögenszuwachs
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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