Örtlein, n.
Örtlein, n.
I
Viertel einer Münze
vgl.
1Ort (XIV)
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ein marck örttelin soll halten fyn 3 lot 3 quinsin und sol darusz geschroten und gemacht werden 5 lb. 16 örttel1480 Cahn,StraßbMünzg. 168
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die vasszieher söllent nemen zů lone von den frömden, iren win uss dem kelre zů ziehen und uf ire wägen zů laden ... von eim omen drü örtel1494 StraßbZftO. 535 Faksimile
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[Forderung der Meister:] wan ein kneht einen dag müssig get, so solle im der meister für ein ieglichen dag 10 dn. abschlahen. do ist der kneht antwurt, das das nit billich wer', angesehen das dem allerbesten kneht zům tag nit drig helbling zů gebüre des lones den im sin meister gebe, etlichem kum dry ortel; solten sy dan 10 d. abslahen, so müsten sy aber vergebens dienen15. Jh. Straßburg/Schanz,Gesellenverb. 240 Faksimile
- 16. Jh. uö. DWB. VII 1364
- oJ. Lexer II 172 Faksimile
III
kleines Landstück
vgl.
Örtchen (I)
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herüber auf den anger hat der herr von L. ain örtl1512 NÖsterr./ÖW. VIII 1021 Faksimile
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vnd letstlichen mit einem örtlin holzs (doch zue keiner gerechtigkeit), wie es jerlich auch anderen burgeren vnd hindersessen geben würt, begnüegen lassenum 1610 RheinfeldenStR.(SchweizRQ.) 348 Faksimile