Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Osterwoche

Osterwoche

, f.

die mit dem Ostersonntag beginnende Woche als Anknüpfungspunkt für Rechtstermine
  • der schultheize heuet dru echte ding, ein nach deme zweleften, daz ander an dem dinstage alse die osterwoge uz geit. daz dritte alse die pinkesten woge uzgeit
    1261 Breslau/CorpAltdtOrUrk. I 79
  • lat er das alles sament alder ir decheines vngeuordrot hinnan ze usgender osterwochun, das sol er iemer ane ansprache lan
    1265 Freiburg im Breisgau/CorpAltdtOrUrk. I 144
  • der [vngebottenv́ ding] ist einis nach deme zwelften dage mornan, daz ander ze vzgander osterwochen an deme mentage, daz dritte nach vnserre vrowen mes der jungern mornan
    1275 Gengenbach/CorpAltdtOrUrk. I 241
  • des andern phvndes sol man alle iar sehzich phenninge geben hinz sant Andre ... ein der osterwochen 
    1279 München/CorpAltdtOrUrk. I 350
  • ist zu wissen, daß man an den feiertagen, in dem aduent, in den siebenzig tagen, das ist von der zeit an, da man das alleluja geleget hat, bis nach der heiligen oster-wochen, auch in der creutz-wochen, in der heil. pfingst-wochen, kein lehn-ding hegen muß, ... desgleichen in der erndte vnd wein-lesen
    vor 1721 Ludovici,LehnsProzeß3 129
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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