Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Paraphernalgeld

Paraphernalgeld

, n.

wie Paraphernalgut 
  • Ph. B.s ... ehefrau, klaget, daß ihres mannes güter ihr cum consensu serenissimi verhypotheciret, wegen ihrer ehe- und paraphernal-gelder; dem ungeachtet thäten ihres mannes creditores ihr allerhand eingriffe in den gütern
    1661 ProtBrandenbGehR. VI 474
  • daß die paraphernal- und schmuck-gelder anderwerts und also nicht in das ritter-guth verwandt
    1718 CCMarch. II 5 Sp. 102
  • wenn eine braut oder ehefrau dem ehemanne ihre dotal- oder paraphernal- und receptitien-gelder mit der bedingung hingibt, daß solche an ein unbewegliches gut verwendet werden sollen ... muß sie zu ihrer sicherheit dem grund- und hypotheken -buche einschreiben lassen, daß dieses gut mit ihrem gelde erkauft sey
    1783 Krünitz,Enzykl. 27 S. 775
  • 1793 Pütter,ErörtStaatsR. I 136
  • ein ehemann aber ist damit [Zahlung einer Vorleistung bei Gericht] verschonet, ohne unterschied, ob es ehe- paraphernal- oder spillgelder betrifft
    1794 Schwarz,LausWB. V 115
  • zu wiedererstattung der dotal- und paraphernalgelder derer verwittibten gemahlinnen des regenten und prinzen
    1806 SammlBadDurlach III 7