Pfandbürge, m.
Pfandbürge, m.
I
wie Geisel (I 2)
bdv.:
Friedesbürge
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damit diser frid ein glowen hätte, wurden von den franzosen ufgemuzte pfandsbürgen den eidgnossen heimzefüeren geben2. Viertel 16. Jh. SchweizId. IV 1589 Faksimile
II
vom Gläubiger benannte Person, die das Aufbieten des Pfandes bezeugen soll
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disse pandborge mot beholden und im fal der not bi sinem eide inbringen, wo hoch, wo duer und mit wat wise de pande is upgebaden wordenvor 1531 RügenLR. Kap. 61 § 2 Textarchiv: RügenLR. Kap. 61
III
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pandbörge ... der buͤrge dafuͤr, daß einer dem andern fuͤr alle widerrede gegen eine geschehene pfaͤndung gerecht werden will1781 Dähnert,WB. 343