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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): (pfennigen)

(pfennigen)

, v.

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I etwas zu Geld machen, verkaufen
  • sterft en man unde en vrowe, die kindere hinder sek latet, de nicht mundich sint, dar scal de neyste unde de eldeste swertmach vormunde sin unde scal dat herwede unde gherade up nemen unde scal dat pennighen truweliken
    1. Hälfte 14. Jh. GoslarStR. I 2 § 22
  • dat negheen vercoopere ... meer harinx en coope omme te vercoopene ende te peenighenne dan eene mande
    1376 MnlWB. VI 246
  • dat men sodane vorgemelte ... gudere ... to penninge maken scholde, unde wenner de denne entfangen unde gepenniget weren, denne so scholde W.N. ... wedder vor den rat komen
    1473 LübRatsurt. I 104
  • weret ock sake dat de kindere van dodes wegen vorfellen, eer se to jaren kemen und eer gy one sadane nagelathen gud overantworden, so schulle gy dat vorkopen und pennighen dat
    1480 HildeshUB. VII 606
II etwas bezahlen
  • pennegad mith alsadena penningum, sa ther end tha londe send ieueend genzie [gezahlt in solchen Pfennigen, wie sie im Lande gang und gäbe sind] 
    um 1300 HunsingoR. 108
III Handel treiben
  • dat gast jegen gast kopslaget unde börger mit gaste p[ennig]et 
    oJ. Lasch-Borchling II 1447
IV von jm. ein Bußgeld einbehalten
  • ende gestons hem die man van den huus niet, soe sall die man van den huse of diegene, die den boedel te verwaren heeft, terstont den sculder pennegen 
    um 1500 Fruin,KlSteden II 25
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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