Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Prädikat

Prädikat

, n.

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den Stand, die Würde bezeichnende Anrede, insb. als Adelsbezeichnung, Standestitel, Herrschafts- oder Amtsbezeichnung
Sachhinweis: Hermann Rehm, Prädikat- und Titelrecht der deutschen Standesherren (München 1905)
  • wie man sich ordens wegen des titels und prädikats hochmaister ... biß anhero gebraucht
    DOrdStat. (1606/1740) 134
  • verschidene in votis vorgebrachte rationes und motiven, warum sie, fuͤrstliche, den chur-fuͤrstl. haupt-gesandten das prædicat: excellenz nicht verweigern koͤnnten
    1645 Moser,StaatsR. 33 S. 471
  • in den neuern zeiten ... hat Preussen ... das koͤnigliche prædicat aus eigener macht angenommen
    1777 Moser,VölkerR. 30
  • andere roͤm. catholische souverainen legen einem solchen herrn, auf die davon erhaltene notification, das ihm von dem pabst bewilligte praͤdicat ohne anstand bey
    1777 Moser,VölkerR. 36
  • [der Staatskanzlei wird befohlen,] allen diesen geschlechteren, wann solches von ihnen ... anbegehrt wird, bemeltes praedicat [von] beyzulegen
    1783 ZBernJV. 90 (1954) 392
  • zu den allgemeinen rechten des adels gehört ... der anspruch auf die standesmässigen prädicate 
    1804 Gönner,StaatsR. 73
unter Ausschluss der Schreibform(en):