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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Pütterich

Pütterich

, m.

zur Etymologie vgl. WBÖ. III 1561

I "tragbares Holzfäßchen" WBÖ. III 1561 (ebd. zahlreiche Belege)
  • swelher schaeifflaer, der grozzew vas, pontzen oder puͤtreich wuͤrchet, in der innern stat mit wesen sittzet, der geit darumb an diu stat ein fraeivel und dem rihter ein fraeivel
    um 1315 MünchenStR.(Dirr) 271
  • die vischer suͤllen fuͤrbaz chainen visch ze margt tragen in puͤtreichen 
    1365 MünchenStR.(Dirr) 442
II Rumpf, hier eines Menschen
  • wo man in [Vergewaltiger] begreift, so soll man in richten das die fraw oder diern zwischen dem haubt und dem putreich durch gee, so ist ir ain gniegen geschechen
    Anf. 16. Jh. NÖsterr./ÖW. IX 275
unter Ausschluss der Schreibform(en):