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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Rechenstiel

Rechenstiel

, m.

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I wie Rechen (I) 
  • es soll sich keiner understehen ... im walt abzuschlagen pauholz, dessgleichen heßlenes, pürhens, ertstamb, rechenstill 
    16. Jh. NÖsterr./ÖW. IX 738
  • verbotten, dz niemand weder reüf noch rechenstihl in die frömbde zu verkaufen
    1764 GasterLsch. 685
II mit dem Rechen (I) zusammengeharkte Reihe Getreide auf dem Feld?
vgl. 3Rech
Sachhinweis: VorarlbWB. II 676
  • nit anders wißlich, dan die ailfte garb von dem waizen gezehnet. und von dem rauchen korn auf dem feld an orten, so nit zum breitisten und nit zum schmälisten, der ailfte rechenstil zum zehnten ligen bliben gelassen worden
    1614 JbLiechtenstein 26 (1926) 26
unter Ausschluss der Schreibform(en):