Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Rechstecken

Rechstecken

, m.

Zaunpfosten
  • wer ain purt davon fuder trieg, der ist um 12 ₰ zu wandl; trieg aber er ain pastull oder ain rechsteken fuder, der ist umb 72 ₰ zu wandl
    vor 1489 NÖsterr./ÖW. IX 5
  • ain ieder zaun auf dem velt soll von dem march 1 1/2 schuech weit von dem march steen, aber die reistecken sollen auf aines ieden grund steen
    1584 NÖsterr./ÖW. IX 452
  • ain reehstöcken, ob den ainer auf aines anderen herrn holden grund stecket, so ist er umb das wandl alß oft von ainen stöcken 12 ₰
    1724 NÖsterr./ÖW. VII 207
unter Ausschluss der Schreibform(en):