Reitergeld, n., mnd., mnl. ru(i)ter-: 2(Reutergeld), n.

Abgabe für die Werbung, Bezahlung und Ausrüstung von (berittenen) Söldnern, in Hamburg auch für die Ausrüstung von Geleitschiffen
  • moigen die borgermestere und raed setten eren schoite und dat ridergeld und wekengeld, wanneir en des noit is
    1397 Steinen,WestfGesch. I 1509 Faksimile
  • uppe dat erste van deme tollen unde ruttergelde to Hamborg antwordeden de sendeboden van Hamborch, wes se deshalven also upboerden, were gescheen myt der van Lubeke ... wetende
    1487 HanseRez.³ II 149 Faksimile
  • rutergelt unde schot van der lesten veyde
    1492 RigaLibr.red. 99 Faksimile
  • 24 ℔ 12 ß de anno preterito rutergelt
    1507 HambKämmRechn. V 60
  • zijn de hooftpenninghen daervan geemploijeert geweest tot ruytergelt mijns genadichs heeren bede ende ander ommeslagen van den lande
    1514 InfHollant 147 Faksimile
  • [Abzug von einer Rente] pro rutergeldt et grafengeldt
    1524 HambKämmRechn. VII p. 58
  • reuter-geld
    1590 Baasch,HambConvoy 393
  • reutter- oder convoy-geld
    1600 Baasch,HambConvoy 393
  • in jedem ambt ist ein contributionsreceptor angeordnet, der von denen unterthanen die contributions- und reutergelder einnimmt
    1745 JbGrafschRavensb. 54 (1947) 93
  • die kammerfreyen im fuͤrstenthum Minden ... behaupten ihre guͤter schazfrey zu besizen, bezahlen jaͤhrlich uͤberhaupt 40. thaler, und 19. thaler reutergeld
    1785 Fischer,KamPolR. I 768 Faksimile