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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Schlafglocke

Schlafglocke

, f.

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Glocke, deren Läuten den Beginn der Nacht (II), der Sperrstunde und des Dienstes der Nachtwächter (I) signalisiert; auch das Läuten selbst
  • schut ... desse mishandelinge bi nachtiden na der slapcloken he schal sunderliken dar vmme wedden der stat dre mark
    Ende 13. Jh. LübMndStR. Art. 228
  • umb das naht der slaf glokken sitzen: wer der wider daz gebot tut, da ez die burger haben gesatzt, der gibt zu buess III. scl. phenn.
    1330 BambStR. Anh. S. 168
  • soelen die wekere vp oere stat wesen als men slaepclock luydt ... ende nyet afgaen ... bij v sc.
    um 1415? NijmegenStR. 35
  • alßbald man die schlafglocken zu nachts geliuthet, so soll hienach kein wihrt an kein örter kein trincken geben ... bey 60 dn. und einer straf
    1447? QStBayreuth 127
  • ist verbotten, dass keiner dem andern nach der schlafglockh soll etwas abkaufen, ... welche das übertretten, soll ein jeder ein halb viertel wein geben
    oJ. Rheinhessen/GrW. IV 608
  • wer nach der schlaf-glocken in wirthshaͤußern befunden, soll geben 4 gr. und der wirth 6 gr.
    1670 BautzenStat. 46
unter Ausschluss der Schreibform(en):