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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Schuhamt

Schuhamt

, n.


I wie Schuhmacherzunft 
  • wy [hebbet] na rade vnses rades tho N. dem schoamthe tho N. ... gnade geheuen vnd ehre gillde gestedigett, allso datt nemand dat schoamet winnen schall, he sy thovorn borger tho N.
    1394 E.L. Rathlef, Geschichte der Grafschaften Hoya und Diepholz III (Bremen 1767) 109
  • hir umme is dat werk van dem schoampte ens geworden myt vulbort der erbaren herren van deme rade der stad R., also dat see hebben ene settynge gemaket under en in irem werke, dat enem jewelken lyk unde recht geschee
    Ende 14. Jh. Stieda-Mettig 528
  • [für ein Grundstück] schall dat schoampt der stadt geven viff mark riges eviges wartinses, alle jar
    1488/93 Stieda-Mettig 538
  • hirto [Schau] scolen wesen twe, also eyn de oldeste uth dem schoampte und eyn de oldeste uth dem gerwerampte, de scolen id werderen und bosichtigen
    1521 PommJb. 1 (1900) 132
II wie Schuhmacherhandwerk (I) 
III ein (niederes) Hausamt im Deutschen Orden
  • schuampt: der schumeister hot seyne notdorft uff eyn jar
    1437/38 DOrdGrZinsb. 55
unter Ausschluss der Schreibform(en):