Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Schustergilde

Schustergilde

, f.

wie Schusterzunft 
  • die zinse von den heuptsummen, so zu der schuster- und knochenhauergulde gehorig und ihnen in ihren kasten geschlagen, [soll man] ... einfordern und das zu behuf der armen ... gebrauchen
    1575 Brandenburg/Sehling,EvKO. III 188
  • daß ihn die schustergilde nicht einnehmen wolle, er habe sich dann mit großem gelde eingekauft; bittet, daß er freischuster daselbst sein möchte
    1662 ProtBrandenbGehR. VI 530
  • die schuster-guͤlde der stadt Unna ... [hat] bey der behoͤrde angezeiget, daß sie ... ihr uhraltes privilegium oder ihre guͤlde-briefe ... schon vor geraumen jahren ... bey dem dasigen magistrat ... eingereicht habe
    1781 NCCPruss. VII 631
  • vom unerlaubten handel der fremden oder auswaͤrtigen, nicht zur schustergilde in G. gehoͤrenden schuster
    1798 Hagemann,PractErört. I 113