Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Schwert

Schwert

, n.

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I die Hieb- und Stichwaffe mit langer, idR. zweischneidiger Klinge; in unterschiedlicher Funktion und Ausgestaltung

I 1 als Reichsschwert (II), Kurschwert, Zeremonienschwert; auch allg. als Herrschaftszeichen; bildlich im Zsh. mit der Zweischwerterlehre als Symbol der weltlichen (Kaiser II) bzw. der geistlichen (Papst) Macht
  • tvei svert lit got in ertrike to bescermene de kristenheit: deme pavese is gesat dat geistlike, deme keisere dat wertlike
    1224/35 (Hs. 1369) SspLR. I 1
  • daz ist das îsenîne swert des werltlîchen vesten gerihtes. daz sol der bâbest dem keiser lîhen
    um 1275 Berth.v.Regensb. I 362
  • seit nv got des frides fuͤrste heizet so liez er zwei swert hie auf ertreich, ... die verleich got sende Peter peide, eins von werltlichem gerichte daz ander von geistlichem gerichte; daz werltliche swert des gerichtes daz leihet der pabest dem keiser, daz geistlich ist dem pabeste gesezzet daz er do mite richte
    nach 1280 Schwsp.(Langform M) LR. Art. 2
  • got hat czwey swert gelassen in ertrich czu beschermen dy cristenheit, als uns dy geschrifft sait peschreben, den babst das geistlich, den keyser das wertlich
    1357/87 MeißenRB.(Oppitz) I 2
  • so ein uffinbar keisirlichir adir koniglichir hof ist, in waz sachin adir hirschafft daz sy, und man wirt dragin keisirliche gezirde, so sal der hirzauge von Sassin, der daz keisirliche adir konigliche swert dreit, vor dem keisir adir konige anemittil gen, und sal zusschin yme und dem bischoff von drere niemant damittin sin
    um 1360 GoldBulle 137
  • sind zwai swert in der christenhait. ainz daz ist leipleich, daz habent die werltleichen herren, da mit si reht suͤllen schaffen vnd straffen ze nutz der christenhait. daz ander swert ist geistleich, alz der pan ist vnd die penitencie. vnd daz selb swert haben die pabst pischolf vnd die pfaffen
    1390 (Hs.) BerthRechtssumme 1270
  • dweill das geistlich schwertt auff diß zeit nit schneide, so weisenn sie den vorgenannten junckher J. vor ein gerichtsherren
    1485 PfälzW. II 653
  • das man denselbigen [bischoven zu Wirtzburg] uf den hohen festen zu ainem zaichen, das sie hertzogen zu Francken sein, ain sonders schwert offentlichen furtregt
    1491/1550 SchrrBayrLG. 54 S. 15
  • wenn der keyßer offentlich leneth, ßoe beleneth er dey weltligen mydt dem swerde und dey geistligen fursten mydt dem scepter. wann aber der keyßer in der camer und nicht offentlich leneth, ßoe leneth er alle mydt dem scepter und aene dey fhanen
    1530 Tetleben,ProtAugsbRT. 91
  • kainen zweiffel, das die baebstlich hayligkayt auf die weltlichen, vnd entgegen die kay. oder kü. may. auff gaistliche lehen, nit zů legittimiern haben, dann die scepter vnd schwert sollen nit innainander geschlagen werden
    1544 Perneder,Lehnr. 18r
  • der herr bürgermeister und sonderlich der richter ... an den feiertagen sich inen das schwerdt nachtragen lassen
    1545 MHungJurHist. V 2 S. 39
  • sol auch der bann, und die excommunication als das geistliche schwert dem consistorio ... in notfellen zu gebrauchen ... zugelassen sein
    1574 Jena/Sehling,EvKO. I 1 S. 251
  • so bald der ritter-schlag vollbracht waͤre, gaben jhro majestaͤt ... das schwerdt ... dem reichs-erb-marschall
    1767 Moser,NStaatsR. II 333
  • daß der fuͤrnehmbste unterschied der croͤnung eines kaysers und kayserin darinnen bestehet, daß ihro das schwerdt nicht gereichet wird
    1767 Moser,NStaatsR. II 656
  • ihre chur-fuͤrstl. gn. zu Maynz aber giengen so fort in die sacristey, und, nachdeme sie daselbst ihren chur-habit angeleget hatten, liessen sie sich im herausgehen durch dero ober- und hof-marschaͤlle das schwert, mit der spize in die hoͤhe, vortragen, und fuͤhreten demnach jhro roͤm. koͤnigliche majest. in das conclave
    1767 Moser,NStaatsR. II 296
  • die reichsinsignien bestehen in krone, zepter, schwert und reichsapfel
    um 1795 StaatsRHeilRömR. 44
  • er [kaiser] führt auch das reichswappen, welches unter der kaiserkrone im goldnen felde einen zweiköpfigen adler hat, dessen flügel ausgebreitet, die köpfe mit einem scheine umgeben sind, und in dessen klauen auf einer seite das schwert und der reichsscepter, auf der andern seite der reichsapfel sich befindet, auf der brust trägt er das hauswappen jedes kaisers
    1804 Gönner,StaatsR. 111
I 2 als Gerichtsschwert, als Zeichen der Hochgerichtsbarkeit; am Rechtstag liegt das Schwert entblößt auf dem Tisch vor dem Richter; auch sinnbildlich für Justiz und Gerechtigkeit (I); heiles/halbes Schwert Hoch-/Niedergerichtsbarkeit
  • wenne he [richter] denne dat ding hegen wil, so sette he sic unde legge sin swert over sinen scot
    um 1335 RichtstLR. 29
  • ein probst von W. sol ... ze gericht sizzun und sol ein vogt nebunt im sitzun, darumb das er dem probst helfe das gericht behütun und beschirmen mit dem swert, das dehein unzucht da gescheh, und darumb ist der todschlag und blutrünsigi und hertvelligi und die nachtschach und tübi und die groz fräfli ein vogts
    1344 Burckhardt,Hofr. 234
  • wer sich van dem rechten keret czo dem vnrechten, den sal der keyser widder doin keren mit der scherpte synes swertes 
    um 1350 KlKaiserr.(Hs. Corvey) II 90
  • de vronenboden scolen enen disch vor en [gogreue] setten, ... de hilghen scolen se dar vp setten vnde en swerd dar by legghen, dat men se, dat hir koninghes ban is
    1368/76 HerfordRB.(Normann) Art. 18
  • ich vrage die vort, wo ich des konynghs bank kleyden sulle to recht? he sal vynden: mit eyme swerde ind eynem stricke offte seyle darbij unverdecket
    15. Jh. Lindner,Veme 250
  • diewilen de domprauest deser marcke ein beschütter mit einem halven schwerde vnd m.g.f. u. hr. von Minden mit einem helen schwerde sy
    1516 Niedersachsen/GrW. III 321
  • am gerichtßtag ... soll der richter die vrtheyler heyssen nidersitzen, vnnd er auch sitzen seinen stabe oder bloß schwert, nach lendlichem herkommen eyns jeden orts inn den henden haben
    1532 CCC.(Schöffer) Art. 82
  • sie [oberkeyt] tregt das schwerdt nit vergeblich, sie ist gottes dienerin, ein racherin zur straff über die so boͤses thůn
    1550 Gobler,Rsp. 220v
  • dweil vns dann von gott das schwerdt der gerechtigkeit, zů beschirmung der gůten, vnd straff der boesen, verlihen ... ist, den boßhafftigen auff der erden nit zůgedulden, so haben wir diß satzung geordnet
    1552 WürtNLO. 5v
  • wan aber die ubelthat offenbar, bekant oder bewiesen ist, so soll sie gestraft werden; dan gott hat der oberkeit das schwert gegeben undt befolen, dasselbig zu straf des bosen undt schutz undt handthabung des guten zu geprauchen
    1565 Klammer,CompJuris 44 § 29
  • deß gleichen sollen die andern zum rechten verordente personen auch thun, vnd dieweil die vmbfrag beschicht, vnd die vrthail gehet, die spitz der schwertter vnder sich kehren: hernacher aber wann die vrthail eroͤffnet, vnd erlesen würdt, sollen sie die spitzen vber sich kehren, vnd nach verlesener vrthail soll der feldtmarschalck sein stab prechen, hernacher sollen die zugeordneten wider vom recht zu dem losament gehen, wie sie auß gangen seyn, vnd die richter jeder sein schwerd auff der achsseln haben, da sie aber vber kein malefitz sachen gericht haben, an der seiten behalten
    Reiterbestallung 1570 IV 17
  • [die hohe landes-oberkeit] trägt daß schwert nicht umbsonst, sie ist gottes dienerin dir zu gut, zur straff über den, die böses thun
    1749 FrutigenStatR. 324
  • sitzet hr. ambtschultheiß nider, ziechet daß schwert auß und legt daß blose schwert und die scheidt für sich auff den tisch
    1757 MellingenStR. 442
  • der vorsizende malefizrichter oder der stabhalter hat das entbloͤßte schwerd vor sich liegen, und haͤlt den gerichtsstab in der hand
    1785 Fischer,KamPolR. II 283
I 3
als Richtschwert, Schwert des Scharfrichters; insb. bei der Enthauptung (Schwertstrafe); der Scharfrichter beansprucht von Selbstmördern alles, was rund um den Toten mit dem Schwert erreichbar ist
  • czu rechte iczliche stat eynen gemeynen galgen habin sal ... und eynen gemeynen czuchtiger und ein gemeyne swert czu richten
    um 1490 RechterWeg II 1076
  • das swert, galgen, rad, laytern ... oder dergleich hilf des gerichts soll ein rat zu E. bestellen lassen, damit das gericht versehen sey
    Anf. 16. Jh. ZRG.2 Germ. 73 (1956) 378
  • [Inschrift eines Richtschwertes:] H.G.S. bin ich genand / dis schwerd fuehr ich in meiner hand / zue der iustitia ich es gebrauch / darvor sich ein jeder soll hütten auch
    1522 OÖStrafVollz. I 557
  • ist dem scharfrichter zu befehlen, daß er gegen obbestimbte zeitt mit seinem schwerdt und ruthen erscheine
    1656 ChrKaiserslautern 207
  • geben die scharffrichter insgemein auch als eines von ihren privilegien an, ... daß alles, was an den orth ... befindlich, da der selbstmoͤrder hin oder tod lege, alles ihnen verfallen waͤre ... so weit sie, bey den coͤrper stehend ... mit dem schwerd erreichen koͤnten
    1693 Döpler,Theatr. I 583
  • wobey [selbst-entleibten herab zu thun] jedoch der scharpffrichtere praetendirte beynutzungen, so weit als das schwert reicht, und dergleichen ... gaͤnzlich abgestellt seynd
    1701 Reyscher,Ges. VI 215
  • [dass sich, wenn sich ain] verzweiffelte persohn ... den todt selbst angethan, der freyman dos jenige, wos er mit dem schwert erraichen khann, zu zeiten zueaigne wolle, so aber ... verbotten sein solle
    18. Jh.? OÖStrafVollz. II 658
I 4 als Kampfschwert, va. im gerichtlichen Zweikampf
  • nv ist riocht, dat dae swird lijk lang wessa scelleth ... hiara ayder schel habba twae swird; ief him dat oer byswict, dat hi ti dae oerem fe, ief hi moeghe [nun ist es Recht (beim Kampfgericht), dass die Schwerter gleich lang sein sollen ... jeder von ihnen soll zwei Schwerter haben, damit er, falls ihm das eine zerbricht, zum anderen greifen möge, wenn er kann] 
    2. Hälfte 11. Jh. (Hs. 1464) WesterlauwersR. I 98
  • die richtere sal ok plegen ens schildes unde enes sverdes deme, den man scüldeget
    1224/35 (Hs. 1369) SspLR. I 63 § 3
  • de richtere sal tvene boden geven ir iewederme die dar vechten solen, die dat sen, dat man se gerwe na rechter wonheit. leder unde linen ding muten se an dun, alse vele alse se willet. hovet unde vüte sint in vore blot, unde an den henden ne solen se nicht wen dunne hantzeken hebben; en blot svert in der hant, unde en umme gegort oder tvei, dat stat an irme koremit gewedde unde mit bute
    1224/35 (Hs. 1369) SspLR. I 63 § 4
  • di swert di sy tragent sullen ön ortband sein
    um 1275 Schwsp.(L.) LR. Art. 79 II B (S. 38)
  • mit deme dritten slage sal he zu ieme kumen also nahe, daz he treffe sinen schilt oder sin swert oder den man selbe. wenne daz also geschit, so hat he in rechte gesuchet
    um 1300 FreibergStR. 27 § 18
  • eyn blot swert oder messer scolen sy in di hand hebben vnd eyn vmgegorde oder twe dat steit na orme kore
    1397/98 BerlinStB.(Hs.) 96r
  • [er] wil des seinen mogen vertreten mit schilde und mit schwert ... wan sich der tode nicht verantworten kan
    vor 1524 LeipzigSchSpr. 524
  • was ein krigesmann in der schlacht auff die scheyd, auff sein schildt oder schwerdt ... geschrieben, ... ist fuͤr ein letzten willen zu halten
    1597 Meurer,Liberey III 19
  • der richter der soll lyhen dem / den man da schuldiget / einen schilte / vnnd auch daby [ein] schwerte. vnd als man dahin kommt da der kampff ist / so sol der richter zween botten geben zu jn beiden / die sehen das man sy nach rechter gewonheit gar leder vnnd leinen ding sollen sie anlegen als vil sie woͤllen / haupt vund fuͤsse sol jhn bloß sein / vnnd an den henden sollen sie haben hentschuch lyderin / vnnd auch blosse schwerter in den henden / vnnd ... einen sinwellen schilt in der hant / da nit beyn / holtz oder leder an sy
    1609 Schwsp./Goldast I 69
I 5 bei der Ablegung eines Eides, auch beim Ehegelöbnis
  • nû nimet der voget ... diu wete unde die frouwen unde ain swert unde ain guldîn vingerlîn unde ainen phennich unde ain mantel unde ain huot ouf daz swert, daz vingerlîn an di helzen, unde antwurtet si den man
    12. Jh. Schwäb. Trauformel/MSD. 320
  • ô wol mich, swert, daz ich dich hân! / nûn ist weder wîp noch man / der mich binde âne wer; / ûf dînem knopfe ich des swer / die wîle ich swert tragen wil: / ez sî ernest ode ein spil
    Anf. 13. Jh. Wirnt,Wigalois(Kapteyn) V. 6513
  • die wile daz mir der lib wert, / nu habe mir, herre, daz swert. / ich wil dir swern einen eid, / daz ich dir nimmer dekein leid / von mir geschihet hinnan fur
    14. Jh. Wigamur(Buschinger) V. 781
  • do liess her des nachtis seyner erden doruff furen unde behilt on selb 12 mit seyme eide, unde slackten yre swert ynn die erden unde swuren doruff
    1421 Rothe,DürChr. 266
  • wan der ancläger sweren wil, so züicht der bütel sein swert uss und setzt es also ploss mit den spitzen unden uff die erden und den knopf über sich, und legt der ancläger zwen vinger uff den swertknopf
    1466 EllwHGO. 77
  • tredet herhy gy kerls, und holdet de finger op dat schwerd, unde holdet se nich dar wedder aff, eher idt juw geheten werd
    1649 Seestern-Pauly 32
  • haben beyde delinquenten mitt auflegung der finger aufs schwerth den uhrpfeide ... erschworen
    1651 BaltStud. 46 (1896) 211
  • wird ein bloß schwerdt in die erde gesteckt, da legt er die 3 forderste finger auf den kopf oder creutze und spricht also [...]
    1717 Blüting,Gl. I 174
I 6 afries.
im Zsh. mit Unterwerfungsgesten bei Totschlagsühne und Hochzeit; die Braut begibt sich unter das Schwert des Mannes, der sie im Falle ihres Ehebruchs enthaupten darf
Sachhinweis: FriesHdb. 565; GrRA.4 I 231
  • hweer so ma ene frouwa wroeght, dat hio en wrhoer deen habbe ... soe aech di foeremund den kerre, hir hi se fille soe hi se haudie mey dae swirde, deer hio onder gheengh, dae hio dat aefte bigheengh, soe hi se ti him nime [wenn man eine Frau beschuldigt, Ehebruch begangen zu haben, ... dann hat der Vormund die Wahl, sie entweder zu geißeln oder sie zu enthaupten mit dem Schwert, unter dem sie hindurchschritt, als sie die Ehe einging] 
    10. Jh.? (Hs. 1464) WesterlauwersR. I 194
  • haet ma mi biada dine graeta godis dom ende dis graeta goedis dommis wrfellingha, dat hine wille makia willen ende berfoet, dine top an da hand ti nimane, dat nekede swerd op sine fria hals ti lidziane ende dan ti gane an godis wald ende an des eerfnama wald an dat werda, dat hi onder dae swirde mote thinghia, dat hi zijn fria hals lese [trägt man mir auf anzubieten, (dass er) das Urteil des großen Gottes und die Buße für das Urteil des großen Gottes (annehmen will), indem er im wollenen Bußgewand und barfuß vortreten, seinen Haarschopf in die Hand nehmen, das entblößte Schwert auf seinen freien Hals legen und sich dann in Gottes Gewalt und in die Gewalt des Erben begeben will, unter der Voraussetzung, dass er sich unter dem Schwerte ausbedingen darf, dass er seinen freien Hals auslöse] 
    1464 (Hs.) WesterlauwersR. I 398
  • ther efter hat ma mi biada thine grata godis dom and godis domis fullene, that hine wilde makia willen and berefot, thine top an tha hand ti nimane, that nakede suerd uppa sine fria hals ti lidziane and ti gane an godis wald
    1477 His,FriesStrR. 366
  • dat de vrye fresinne quam an des vryen fresen gewalt myt hornes gluet vnde mit der luede geschrey, myt bakene brant vnd mit gesanck vnde sweerdes esschinge
    1539 OstfriesRQ. 139
I 7
als regelmäßig mitgeführte (Verteidigungs-)Waffe; bereits das Tragen ist reglementiert; Schwertzücken steht unter Strafe; auch: bei Verfolgung einer handhaften (II) Tat
  • binnen gesvoreneme vrede ne sal man nene wapene vüren, ... sunder sverd 
    1224/35 (Hs. 1369) SspLR. II 71 § 2
  • wapen mut man ok wol vüren, svenne man deme gerüchte volget; deme solen to rechte volgen alle die to iren jaren komen sin, also verne dat sie sverd vüren mogen, it ne beneme ine echtnot, sunder papen unde wif unde kerkenere unde hirden
    1224/35 (Hs. 1369) SspLR. II 71 § 3
  • wil he sich dan weri, iz sie mit suerti edir mit mezziri, edir mit suilichirhandi weri iz si, da ein man dimi andirin sienin liep mac mite gineimi, so sal he di luiti zu gizugi sezzi die dabi sin, undi sal sich irweri deimi manni, ab he mac
    um 1230 MühlhsnRb.2 121
  • swer oͮch innerhalb den muron treit deheiner slachte mezser ald swert ... ald ander ding, daz argwenlich were iemen ze serenne, daz sol er bezzern mit vúnf phunden old zwei jar beliben vor der stat
    1252 Luzern/CorpAltdtOrUrk. I 48
  • swer sein swert zuchet ... auf enes schaden, da ist daz swert des richters
    um 1275 DspLR. Art. 87
  • nu sol man wizzen waz gewafentiu hant si: daz ist ein swaert, ein mezzer ... unde elliu geschoz
    1276 AugsbStR. Art. 49 § 1
  • swer aber den andern wúndet mit des swertes knopfe oder mit des messers hofte, der sol ein halb iar von der stat sin eine mile
    1283 Straßburg/CorpAltdtOrUrk. V 181
  • en vorsprake sake vmme vredelos to leckende vor deme richte, dar gheropen wert tiodute ofte swert vnde wapene ghetoghen ene werue ander werue vnde dridde werue
    Ende 13. Jh. LübMndStR. Art. 223
  • richtere uf dem gebirge unde alle geswornen von dem gebirge di sullen weder swert noch mezzer tragen
    um 1300 FreibergStR. 37 § 9
  • ein gesworn man hat ouch di craft, siht he, daz einer den anderen stichet oder wundet, unde kumet dazu unde heldet den uf unde begrifet im daz mezzer oder daz swert in der hant blutik unde brengit in zu gerichte also mit hanthafter tat, der man mac zu keime rechte me kumen den also vil: ist iz eine kampere wunde, di he geslagen oder gestochen hat, man slet im di hant abe mit rechte; ist iz aber ein totslac, man slet im den hals abe ouch zu rechte
    um 1300 FreibergStR. 48 § 7
  • wirt aber ein manslek begriffen an der hanthaft mit pluetigem swert oder messer ... und der richtt oder der chlager daz bewern mag mit zwain erbern ... mannen ... man puezze in mit dem houpt
    1340 WienRQ. 110
  • dreghet en man en suerd ... vp enes anderen scaden, de betere der stad iii marc
    1341/44 WisbyStR. 47
  • swert schol nymand tragen, di da haben wonunge uff husern oder in steten oder binnen dorffern oder herberge dar inne haben
    1357/87 MeißenRB.(Oppitz) VI 6 Dist. 1
  • lih ein mensch dem andern ein messer oder ein swert oder ein lantzen, vnd sich da mit ze beschirm vnd niht ze vechten, vnd chaͤm da von ein tod, der mensch wurd nicht manslacht
    1390 (Hs.) BerthRechtssumme 1642
  • wan men will enen man vorvesten eder vredelos maken, so kome de klegher in dat gherichte mit eme toghenen swerde vnde scrye drye dat gherochte
    14. Jh. HerfordRB. 32
  • swert sal man in den rat nicht tragen
    um 1400 LiegnitzStRb. 62
  • hette aber einer ein schwerd gezogen, ... spreche er denn, er hette es auff bescheidenheit gezogen, vnd nicht auff seinen schaden, thut er seinen eyd darzu, er ist ledig
    1408 (ed. 1574) Ekhardi,MagdebR. VI 20, 6
  • dat daer roef ofte brandt queme ..., so sol elck weerachtich mann volgenn ... denn zweerde, elck bij xv marck tho broeke
    1426 DrentheOrdB. 14
  • sint alle dry rete eins wurden, das dy statknechte allewege dy swert tragen sollen, wenne sie mit dem burgermeister adder zcu den hern gehn wurden, vnde welcher besehn wurde, das er sin swert nicht truge, der sal syn wochinlon vorfallen sint
    1453 LeipzUB. I 242
  • we vppe den anderen swert edder mest tuth, allene dat he darmede nenen schaden deyt: doch schal he dat beteren myt dreen marck suluers
    1497 HambStR.(Eichler) M 5
  • so einer gesehen würde syn messer, tegen oder schwert vsszyhen, da einer erstochen oder toͤtlich verwůndt würde, vnd der selb liesse daruon fliehende vnd etwas gerüchde das er des ertoͤten fyendt oder ime gehessig: were genůgsam zu ernstlicher frag
    1498 WormsRef. VI 2, 2
  • das kein frembder kein tegen noch schwert ... nit vber das bad tragen [darf], tags by der bůß fünf schilling, vnd nachtz by zechen schilling haller
    um 1520 BadenArgStR. 201
  • wan er clagt ... von seins abermorten freunds wegen zu demselben P. geclagt hat umb volge und fert mit eim gezogen schwert umb handhaftige tat
    vor 1524 LeipzigSchSpr. 554
  • mit der hand, dat is, de lecht he [kleger] up en blot schwert und schreiet aver den deder und sine hulper mit antögunge der daet
    vor 1531 RügenLR. Kap. 10 § 10
  • woͤlcher ein schwaͤrdt ... über ein andren zucket, der selbig ist der herschafft ein lib. ze bůs verfallen
    1536 ArgauLsch. II 71
  • bringen denn die buͤrgen jren beclagten sachwalden principaln zum ersten, andern oder dritten gerichte fur, so sol man dem beclagten nicht mehr denn dreissig personen zum beistande verguͤnnen, die sollen kein wapen haben denn schwerter 
    1541 König,ProzAnh. 361v
  • dat swert solle vor dem blieken schin gaen
    1553 Engelke,GogerichtDesum 58
  • dise seind ... vnzweiuenliche zeychen: diser ist aus dem walde gehend gesehen worden, da des ermordeten coͤrper auff der erde gelegen, hat noch eyn bloß blutig schwert in der hand gehabt, sein angesicht ist von bewegniß gar verstellt gewesen
    1565 Damhouder,Praxis 65r
  • wer an dem ehrtag unter dem mark ein schwert zuggt, ist ... umb fünf pfunt pfenning straffmeßig
    1610 NÖsterr./ÖW. IX 241
  • wann ainer ein bloße wehr zuckt, ist es aber ein schwert das ... nur ein schneit hat, ist er 3 kr. verfallen auß der schait und 3 kr. auch in die schait
    1617 NÖsterr./ÖW. VII 77
  • wer in der wut sein schwert zieht, während er unter der fahne steht, ... soll erschossen werden; geschieht es aber in einer festung oder einem befestigten platz, so soll er seine hand verlieren
    1621 v.Frauenholz,Heerw. III 1 S. 364
  • [wer] schwert, spiess und ander wöhrn tregt und ainen damit stecht, der hat gefräflet daß wandl nach genaden 5 ℔ ₰
    1625 Salzburg/ÖW. I 37
  • welcher mit verbottenen wöhren, alß pixen, schwert, spüess, ... auf der gassen betretten wirdt, ist verfallen zwaiundsibenzig pfenning
    1725 NÖsterr./ÖW. VII 422
I 8 als Attribut des waffenfähigen Mannes, auch als Teil des Heergewätes 
  • gif mon sweordes onlæne oðres esne, ⁊ he losie, gielde he hine ðriddan dæle [wenn jeman dem Lohnknecht eines anderen ein Schwert leiht, und der (Knecht) entflieht, so zahle er ihn (dem Herrn) zu einem Drittel] 
    688/94 (Hs. um 1100) Liebermann,AgsG. Ine 29
  • eorles swa ðærto gebyrige, þæt syndon viii hors, ... ⁊ iiii helmas ⁊ iiii byrnan ⁊ viii spera ⁊ eallswa fela scylda ⁊ iiii swurd ⁊ twa hund mances goldes [eines Grafen, wie dazu gehört, nämlich 8 Pferde, ... 4 Helme und 4 Panzer und 8 Lanzen und ebenso viele Schilde und 4 Schwerter und 200 Mancus Gold] 
    um 1027 Liebermann,AgsG. II Cn 71a
  • alle varende have gift de man ane erven gelof in allen steden, und let unde liet gut, al de wile he sek (so) vermach, dat he, sek begort mit eneme swerde unde mit eneme schilde, op en ors komen mach
    1224/35 Ssp.(Eckh.) LR. I 52 § 2
  • die vrouwe sal geben zů herwete ires mannes swert vnde sin ors oder sin beste phert gesadelet vnde das beste harnasch
    1261 BreslUB. 23
  • ein iglich man mac seinen hershilt wol nider legen an seins weibes vrlop, daz ist daz sich ein man des swertes gelaubet
    nach 1280 Schwsp.(Langform M) LR. Art. 27
  • treit ein schuler swert oder mezzer, den sol der schulmaister darumbe bezzern
    1296 WienRQ. 97
  • so en solen ... niet meir sijn dan twe gesworen knapen ende sarganten ... ende die twe solen roede ende swert beide draghen
    1380 CoutMaestricht 122
  • dat swert vnd schild horet tu der ritterschaft
    1397/98 BerlinStB.(Hs.) 108r
  • ab man einen phaffe begriffe ... mit swerten adir mit messern adir mit ander vorbotener were, mochte den phaffin das wertliche gerichte uff halden adir nicht?
    um 1400 LiegnitzStRb. 38
  • das herfart gerethe ... als blechhanczken, swert, messer ..., das nympt der swertmoge
    um 1400 LiegnitzStRb. 202
  • waer twe man of meer tot enen herghewede ghebaeren sijn, die aldste neempt dat swert toe voeren, ind dat andere deylent sij ghelijck onder oen.
    1426/40 KleveStR. Art. 69
  • eines husmans herwede na vnsem landrecht dat is des mannes pantzer vnd schild, vnde isern, swert vnde speer, vnde ene dagelick steckemest vnde ene armbost mit nie tüge
    nach 1426 Richth. 567
  • sol ... kein antwerckknecht ... kein swart noch kein langmesser ... tragen
    1465 Straßburg/Schanz,Gesellenverb. 200
  • der knabe [soll], wenn er 18 iare alt, seins vaters hergewete [erhalten:] 1 armbrust ... 1 swert, 1 messer
    1483 KahlaUB. 153
  • dat hergeweide in R. is: des vörstorvenen beste hingstperd, it si lüttik edder grot, sadel, tom, spet und schwert edder sin beste metzdolk und beste rock, dat segel und signetes rink
    vor 1531 RügenLR. Kap. 160 § 2
  • das er mich ... vmb meine inhabende guter vnd dero gerechtigkeiten wölle bei recht beleiben lassen ... dess zu wortzeichen, hab ich yme ainen meiner knecht lassen abgurten sein schwert, den gerechten sporen, vnnd den gerechten hendtschuh selbs genomen
    1537 Schertlin(Schönhuth) 17
  • wenn ein man, der zum heerschilde geboren, lehen von seinem herren entpfangen vnd seine manschafft ... geleistet, an seinem leibe vnd gesundt also mechtig vnd vermuͤgend ist, das er auff ein pferdt one mannes huͤlffe kommen mag, ... gegurt mit einem schwerte vnd bewaret mit einem schilde, so mag er sein eheliches weib inn lehen vnd erbguͤtern ... beleibdingen
    1561 Rotschitz 138v
  • ein jedlich mensch, das deß gotshauß eigen ist vnnd stirbt gibt dem gotshauß ein fall: ob das ein mann ist, so wirt dem gotshauß das best lebend haupt vihs, das er hat ... oder sein schwert 
    1574 Frey,Pract. 118
I 9
als Werkstück eines Schwertschmieds 
  • en sall numant schwerde, messer, upstecker ... mit den scheiden bereiden oder beschlaen mit blicke oder mit kopper ... hi en hebbe der schmedde gilde
    1525 MünsterGew. 46
II Abbild, Nachbildung eines Schwertes (I); insb. als Fried- und Marktzeichen (I) sowie in Wappen
  • auff sanct peterstag ... sietzt ain ein mardt uff einen weiden feldt gelegen ..., daselbst henckt man ain einem creutz ein hultzen schwerdt und ein hultzen handt
    1201 (Hs. 1765) LuxembW. 232
  • suillen die froneboten ein hoilzen creuz mit eime schwerde und einer hand darain gehangen ... ufstellen ... zum zeichen, das es alsdan frey ist, also das man darafter niemants mehe kummert noch ein gericht beutet noch den freden claget und kein urtheil weiset und keinen eyd thuit
    1366? KoblenzGB. 99
  • [Grenze:] bis an den molboum, do swert und schilt an gehouwen sint
    1408 DOrdStaatsvertr. I 61
  • es solle ... 14 tage vorher die marktfreiung neben dem pranger mit einem schild und einem blossen schwert um 12 uhr mittags ausgesteckt ... werden
    1600 OÖsterr./ÖW. XIV 492
  • nachdeme bishero zu allen ... jahrmärktszeiten firs signum der freyung ain gemallner geharnischter aufrechter armb mit in der hant habenten plassen schwert aufn pranger vorm rathaus gesteckht worden
    1646 Mühldorf (Inn)/Funk,Rechtsmale 170
  • souiel das wappen beyder obgedachter linien der erb-marschalcken zu vnd von Pappenhaim anlangt ... [darf] alleine der eltiste zwen fahnen oben auf dem helm, vnd darinnen die chur-fuͤrstlichen schwerter vbereinander geschrenckt, auffrechts fuͤhren
    1727 Lünig,CJFeud. III 98
III meton.
Enthauptung, Schwertstrafe; zum Schwert tun enthaupten; mit dem Schwert im Wege der Enthauptung, mittels Schwertstrafe
  • een kersten ... was bevolen te doene ten swaerde 
    1283/88 Maerlant,SpHist. Nachtr. S. 341
  • wer den andern beroubt der ere sinz kindes wider sinen willen, kumt das czu clage und wirt uberwunden mit rechte, man richtet uber in ... mit dem swert 
    1357/87 MeißenRB.(Oppitz) IV 11 Dist. 4
  • se [roͤuere vnde junkfruwennoͤdere] worden gefellet tho deme swerde 
    14. Jh. StaatsbMag. IX 701
  • das recht czweyerley ist: eynis das ist slecht, das ander ist gemengit. das eyne gerichte ist, das die macht hot, mit dem swerte zurichten. das ander gerichte hat gewalt, obir peynliche und burgeliche sachen zurichten
    um 1400 LiegnitzStRb. 86
  • de rechter sal ... rechten, te weten over den porter mitten zwaerde ende over die vremde luden mitten rade
    1401 Fruin,Dordrecht I 16
  • vmb diß übelthat würt der gethaͤter, der nit edel ist, mit dem schwert getoͤdt, vnnd der edel in ein ertzgrůben verdampt
    1436 (ed. 1516) Klagsp.(Brant) 140v
  • off yemandt van unsen burgeren ... unser steide offenbaire vyande mit upsetziger wissenheyt uphielte, ... den sall man offenbierlichen mit dem swerde richten
    1437 KölnAkten I 677
  • syne frunde ... beden den raed, dat se eme dat swerd geven
    1478 KielVarb. 60
  • sie sollen vnd mögen da richten mit dem schwert vnd mit dem strang uber dieb und diebin
    1488 PfälzW. I 228
  • das einer oder mer vom laͤben zům tod gericht, eß sye mit dem strick oder schwaͤrt ... so sol dem nachrichter fuͥr sin lon und arbeit ... ußgericht waͤrden ein pfund funf schilling
    1524 BernStR. VII 1 S. 523
  • wer ain gelobten frid pricht, ... denselben mit dem swert zurichten
    TirolLO. 1526 g viijr
  • soll der mann mit dem schwert, als eyn todtschläger, ... gestrafft werden
    1532 CCC. Art. 133
  • das gesatz Cornelia strafft die todschleger mit dem schwerdt 
    1536 Fuchsperger,Inst. 91r
  • wer ein schandbrieff oder schendgesang von einem macht, oder wer die findet oder offenbart, vnd an tag bringet, der sol mit dem schwerd gestrafft werden
    1541 König,Proz. 66
  • wer den gottsdienst betruͤbt, wirdt mit dem schwert gestrafft
    1566 Pegius,CodJust. b iiijr
  • wann aber an ... blutsfreunden, oder nahen vorwandten schwegern ... mordt fuͤrsetzlich geschehen, so sol der theter ... mit dem schwerd vom leben zum tode [gerichtet werden]
    1572 KursächsKonst. IV 3
  • wo eltern jre kinder, oder kinder jhre eltern ... vmbbringen wuͤrde, so soll derselbig thaͤter, so er ein mann, zum wenigsten mit dem radt, da es aber ein weibsbildt, mit dem schwerdt oder wasser ... zum todt gebracht werden
    PfalzLR. 1582 V 20
  • daß ... alle ehebruͤche ... ohn einig ansehen der persohn mit dem schwerdte gestrafet werden sollen
    1607 DithmUB. 388
  • bluttschender vnnd ehebrecher richtett sie [weltliche obrigkeytt] mit dem schwertt 
    1628 Apel,Collect. 50
  • welcher an seinem bruder, schwester ... solchen mord vorsetzlich veruͤbet, der oder dieselbe sollen ... mit dem schwerd ... hingerichtet werden
    1672 Emminghaus,CJGerm. II 389
  • [Buchtitel: J.P. Treiber,] de poena gladii, post suspendium. von der straffe des schwerdts, nach dem strange [Erfurt 1728]
  • soldatenstrafen: 1) lebensstrafen, dahin a) schwerd, b) strang ... als gemeine strafen
    1771 Zincke,KriegsRGel. 57
  • die strafe des schwerdts [ist] von allen todesstrafen fuͤr die geringste zu halten
    1783 Quistorp,GrundsPeinlR. 162
IV wie Schwertseite 
vgl. Rocken
  • aft eyn dinstman sterue, sin negeste des swerdes schal syner kinder vormunder sin
    1251 CJBohem. I 125
  • dat naeste oeldeste lijf van den sweerde of die man die sal dat leen besitten
    1399 ZwolleStB. 190
  • [Erbteilung:] das er alle gekauft guder in drin wil lassen deillen, und da wil er dem swert zwei teille geben und dem rocken ein deil
    1449 Loersch,Ingelh. 288
  • in des alles die spille also wol erbin mag also das swert 
    um 1490 RechterWeg I 175
  • habent sy ... ligend goutter by einander uberkomen, die selben goutter sind beyder frunden ein verfangen goutt, doch also dem swert zwey teyl und der kunkel eintz
    2. Hälfte 15. Jh. Ochs,RODurlach 50
  • das schwerdt gehet vor. wen aber keine mennliche erben vorhanden, gehet es [erbe] auff das nechste blutth
    1581 HagenLR. 5
  • befreundte vom schwerd oder schwerdmagen, hi cognati dicuntur
    1696 Schambogen,Prael. 147
  • in abgang der auf- und niedersteigenden werden die nächste befreundte oder collaterales ohne unterschied, ob sie befreundte von dem schwert oder spindel seind, berufen
    1749 Archiv český 24 (1908) 277
  • im fall sich zutragen sollte, dass nach dem verstorbenen kinder nach dem rocken, und nicht nach dem schwert, das ist von der mutter zwar, aber von zweien vätern hinterbleiben möchten: als soll des verstorbenen sein gut ... allein auf die eigenen nach dem schwert ... und nicht denen kindern nach dem rocken anheim fallen
    1756/62 Archiv český 24 (1908) 327
V in Bergen: Ochsenziemer, Schlagstock
  • dat nemandt vp den schutzstauen stygen schall sunder jenige notwendige sake deyt eynn husbunde ith souaken alse idt vann dem geschutz schall he 8 sk. vor brakenn hebben eynn geselle des suluenn geliken deidt idt eynn junge so uaken idt geschut dat scharpe swerdt 
    16. Jh. GartenRJacobsf. 31
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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