2sein, poss.pron.
2sein, poss.pron.
in Bezug auf männl. Personen
I
zur Anzeige der rechtl. Zugehörigkeit einer Sache oder eines Rechts zu einem Vorgenannten, insb. zur Angabe von Eigentum oder Besitz
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sve enes anderen mannes ripe korn snit, so dat he want, dat dat lant sine si oder sines herren deme he dienet, he ne misse dut nicht, deste he's nicht af ne vore; man sal ime san sines arbeides lonen1224/35 SspLR. III 37 § 4 Textarchiv: SspLR. III 37
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ist ein man in einem hause, ez sei sein oder er lon ez ... vnd wirt er da haim gesuͤchet, man sol im puezzenum 1275 Dsp.(Eckh.1971) LR. Art. 102 § 3
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wer auch ein rozze vindet auf dem velt und let iz ausrueffen czu dorffern und czu merckten und halt daz darnach ein iar oder lenger, iz ist darum nicht sein, sunder czu welcher czeit ener chumpt, der iz hat vorlorn, der mag iz wol vervahen mit rechtum 1330 BrünnRQ. 397 Faksimile
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we senne hof unde sine were nicht bewarcht alse he to rechte scal, scut eme scade ... van ve, dene ne darf men nicht irleghen1. Hälfte 14. Jh. GoslarStR. I 4 § 58 Textarchiv: GoslarStR. I 4
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ne hebet en man unbewornes gudes also vele nicht, dat he af gelden moghe, men mut one selven to pande nemen. hevet he aver umbeworet gut, men darf ene selben nicht to pande nemen, he ne bewise dat mit sinem rechte, det he anders ne hebbe nen umbeworen pant1353 OsterwieckStB. 4 Faksimile
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ein bischof hat auch die recht daz, alle tüb und frevel und blutige hant und alle phandung sin ist und darüber richten sol1383 Burckhardt,Hofr. 147 Faksimile
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dat korn, dat her gevôret hedde, wêre sîn, und enstunde der G. ofte erer dochter dar nicht an tô, wente id lêengût wêre1407 Bremen/LSchrP. 194 Faksimile
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[H.] blibt mir schuldig 9 lange messer, ye ains umb 3 ortt, was er verkauft; löst er mer darauss, das ist sein1447 Ruland,Handlungsb. 28
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wer ain frembd guet das nicht sein ist verkhauft und der khaufer wais nicht anderst, es sei dasselb guet des verkhaufers, und ersizt desselben ordenlich nutz und gwer, so ist der khaufer nicht schuldig dasselb guet dem rechten herren wider zu geben1528 ZeigerLRb. 339 Volltext
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ock schal kein meister dem gesellen vorgunnen ... up sine were tho arbeiden1555 HambHandw. 587 Faksimile
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dann niemand mag ihm selbs recht sprechen noch in seiner sach richter seinTeutschForm. 1571 Bl. 5v Faksimile
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solle jeder seine schwein ringen lassen1672 Steiermark/ÖW. VI 76 Faksimile
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in dem theil der Aar, die sein amt durchfließt, wird er [amtsmann] ... fischer bestellen1784 InterlakenR. 662 Faksimile
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der nutzungseigenthuͤmer (superficiarius) [kann] nicht nur die vollkommenste nutzung von der superficies ziehen und sie bewohnen, sondern auch daruͤber disponieren, und sich aller mittel bedienen, die sein nutzungsrecht erheischt1805 RepRecht XII 18 Faksimile
II
zur Anzeige der Urheberschaft von etw., auch der eigenen Entscheidungsgewalt
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wo aber ymants in seinem gescheft und letzten willen kainen erben setzen [wolt]1521 WindsheimRef. 157
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solle kein meister seine arbeith auser der jahrmarkhszeith anderstwo verkaufen1523 Olmütz/JbKunsthistKaiserh. 5 (1887) p. 176
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einem jeden [stehet] frey ..., sein testament vnd letsten willen nach seinem gefallen (doch dem rechten ... gemaͤß) zu machen vnd auffzurichtenFrankfRef. 1578 IV 7 § 1 Volltext (und Faksimile)
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das man dem armen sünder seine verbrechungen vorlesen möge1682 BrandenbSchSt. II 737
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stehet jedem erzeuger ohne unterschied frey, seine erzeugnisse ... an jedem werktage zum verkauf nach Wien zu bringen1791 ArchÖG. 35 (1865) 181
III
zur Anzeige einer von jm. zu leistenden Verpflichtung
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so war en man ene wort heuet to wicbelde rechte ne gift he sines tinses nicht vertein nacht na paschen oder vertein nacht na sunte michelis daghe, wil de man dat vorderen des de worttins sin is de gene de up der wort is de weddet deme richtere uer schillinghe1294 Hach,LübR. 308 Faksimile
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wer ... seine wacht verschläft, der soll ... unterm kiel hindurchgezogen werdenum 1680 KurbrandenbSeekriegsR. Art. 29
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jeder kreisrath [müsse] für die seiner aufsicht untergebene kreissteuereinnehmer in subsidium haften1747 ActaBoruss.BehO. VII 341
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der gemeinderath ... fasst gemeindsverordnungen über alle gegenstände ab, die seiner besorgung übertragen sind1802 AktSammlHelvet. VIII 1473 Faksimile
IV
zur Angabe der rechtl. Zugehörigkeit oder Zuordnung einer Person (zB. zu einem Herrn, Vormund, Verwandten)
vgl.
seinselbst
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wer es aber, das sú dheins heren eigen monschen enpfingent und wurde der von sinem hern, ee dan ein jar volbrocht were, von dem tag als er enpfangen wurde, wider gefordert und besetzet in, das er sein sig, ... den sol man demselben sinem heren wider geben und lassen volgen1347 SchlettstStR. 44 Faksimile
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wer synen dyeff ankomet adir angrifft, den sal der rad lassin vorrichten vnd dem hengere lonen1433 Größler,Eisleben 46 Faksimile
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so man die stüre ufleit so behept wol ein meyer im selben vorus einen man ane geverde, der sol syn sin1450 Burckhardt,Hofr. 67 Faksimile
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gehort ein dinstman an ein gottshuse, vnd spricht, er habe eigen lewt, sy sein nicht sein, sundern seines gotshausz, des eigen er ist15. Jh. Schwsp. Var./WSB. 73 (1873) 456
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es hat auch ein vormünder nicht macht an seinr pfleg kinder schulden ichts nachzulassen, odder einige minderung durch thaͤding oder vertrag zugestatten1553 Gobler,StatB. 64v Volltext (und Faksimile)
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ein ehemann [ist befugt] die seinem weib zugefuͤgte injurien und schmach ... als sein [Bed. I] eigene zuachten, und deßwegen zuklagen1679 TractIurIncorp. XVIII 5 Faksimile
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die seinen herren vor-eltern angehoͤrige stadt Steyr1727 Hoheneck I 13 Faksimile
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das afterlehn erreichet seine endschaft ... durch felonie, welche der afterlehnmann entweder wider seinen oder den oberherrn begeht1798 RepRecht I 319 Faksimile