Signat, n.

(gerichtliches oder städtisches) Protokollbuch, Register; auch der Eintrag darin
  • wie ter anderen ... ladingen toe antwort kuͤmpt, sall to der tyt nyet verbunden wesen to antworden dan up anspraeken, dair to voeren in des gerichts signaet beschreven weren
    1481 DüsseldorfStaatsArch.
  • wess men in den signaet beschreven vyndt, en sal dat nummer te nyet gaen, off die gedyngen te nyet gynghen; mer dat signaet sall altijt in sijnre machten blijven
    15. Jh. TielRbr. 142
  • alle saicken, die gerichtlicken geschien, int signaet off gerichtboick ... setten
    Anf. 16. Jh. NijmegenStR. 413 Faksimile
  • wisen die schepen: briff vnd segel, die sie heben, vnd dat signait sal oin schins genoich wesen
    1539 DuisbNotgerProt. 75
  • auf die fragh, ob sie das signaet von werdten hielten, haben die vorster und erben sich erclert, daß ihre voreltere wie auch ihre eltere und sie gleichfalß dies signat für aufrichtig und von werdten halten und erkhennen
    1566 RhW. II 3 S. 207
  • signaet oder prothocolla der schepen to C.
    um 1600 Liesegang,NrhStädtew. 745
  • erkant, daß die schaaf, welche wieder einhalt des signats und sonsten alten prauch in weidtbrucheren geweidet werden, durch sie vörster zu schutzen zugelaßen seie
    1621 RhW. II 3 S. 210
  • [so der ankläger] syn aensprack mondelick daergedaen und von den gerichtsschriever int signaet geteickent, moet reus aenstondt daerop antwoorden
    vor 1653 Dederich,AnnEmmerich 282
  • [Titel:] signat der weißthumben an der holtzbanck zu A. ergangen
    1655 RhW. II 3 S. 192