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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Sommersnacht

Sommersnacht

, f.

Mittsommer; zu/bei Sommersnacht anfangs des Sommers, mittsommers; auch: zur (astronomischen) Sommersonnwende (21.6.)
  • dat di fria fresa ne thoer des giewa ban tiulda jn were twisscha someresnacht ende letthera euennacht [dass der freie Friese kein Gebot des Grafen zu befolgen braucht, außer zwischen Sommersonnenwende und der späteren Tagundnachtgleiche] 
    2. Hälfte 11. Jh. (Hs. 1464) WesterlauwersR. I 80
  • hwersar en frowe sterfth and hiu ne lewe nenne erwa, sa skel ma tha nota talia alsa hit bereth fon sumeresnach [wenn eine Frau stirbt und sie keinen Erben hinterlässt, so soll man den Ernteertrag (zwecks Auseinandersetzung), wie es üblich ist, von der Mittsommernacht (dh. von Sommeranfang) an rechnen] 
    Ende 13. Jh. BrokmerR. 62
  • dikan and domman and grundiete to slane, bi euennachte euen hach erthe, bi sumeresnacht a fulla rhiue riwat and buta vppe lizet, bi middesumera an fulla wirke wrocht [[ihr habt] Deiche und Dämme und Erdlöcher abzudichten, zur Frühlingsnachtgleiche ebenso hoch wie der Erdboden, zur Sommersonnenwende zur ganzen Höhe aufgeschüttet und außen an der Deichkrone geebnet, zu Mittsommer in vollem Umfange wiederhergestellt] 
    1. Hälfte 15. Jh. FivelgoR. 176
  • [Verkauf einer] tho paschachten offte sommersnacht [zu zahlenden Rente]
    1484 OstfriesUB. II 218
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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