Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Staatskrankheit

Staatskrankheit

, f.

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wie Staatsmangel 
  • [Buchtitel:] Franckreichs toͤdliche staats-kranckheit, herruͤhrend von dessen unerschwinglichen außgaben, und unerklecklichen einnahmen [oO. 1692]
  • die gemeine staats-kranckheit, nemlich die insolentz und unbaͤndigkeit der soldaten
    P. Rycaut, Neu-eröffnete Ottomanische Pforte (Augsburg 1694) 486
  • staats-kranckheiten ... heissen bey denen lehrern des staats-rechts und der staats-kunst diejenigen mißbraͤuche und unordnungen, welche bey denen zu einem gantzen staate oder einer republick gehoͤrigen staͤnden hin und wieder eingerissen sind
    1744 Zedler 39 Sp. 652
  • soviel nun die fehler und staats-krankheiten [des Habsburgerreichs] anbetrifft, so ist ... zu bemerken, dass die gesamte erblande noch niemahlen in einer vollkommenen verbindung unter sich gestanden seyen
    1761 Kretschmayr-Walter III 101
  • es ist daher die anarchie ... jederzeit eine staatskrankheit 
    1798 RepRecht II 43