Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Stadtpfeifer

Stadtpfeifer

, m.

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Stadtmusikant, der ein Blasinstrument spielt
  • dennen statpfeiffern, so dennen schitzen im graben gedent haben, hat ... ein rath verehrt f. 3
    1425 ZSchwabNeuburg 21 (1894) 122
  • ain erber rate hat das künftig jar M. ... und H. ... zu statpfiffern und dartzu in ir burgerrecht ufgenomen [und gibt iede wochen iedem 8 gross]
    um 1490 NördlingenStR. 496
  • funff statpfeyffern yedem j guldin, zwayen stat durner yedem j guldin
    1500 Wessely,MaxMusikg. 130
  • frei sein di von M. alles zols zu Nurmberg und solch freihait mussen sie ... lösen solcher gestalt: einer von M. tregt in die wag ein hulczen becher und dorin ein pfundt pfeffers ... oder gibt fur solchs ein gulden, so schickt man im aus der wag ein becher ... und zu solchem gen im fur die stadtpfeiffer, den muß er ein gulden und ein versotne hennen geben
    1526 MosbachStR. 586
  • waren 3 statspiper to D., hatten jaers irer 2 iderein 5 mark und der baßuner 6 mark
    um 1550 DortmChr./DStChr. 219
  • de 4 stadtspoellude sullen de praeferentie in de warschappen voer den stadtpijper behoeren tho genietende
    1591 Alting,Diarium 823
  • dieweil in diesen beyden staͤdten, Berlin vnd Coͤlln ... bestendige stadtpfeiffer bestalt, sollen dieselben auch auf allen hochzeiten gefordert vnd jhnen von frembden nicht vorgegriffen werden
    1604 CCMarch. V 1 Sp. 77
  • es soll kein frembder spiellmann ohne vorwissen undt willen des stadtpfeiffers sich in dieser stadt gebrauchen lassen
    1606 PommMbl. 12 (1898) 183
  • der statpfeiffer sol wöchentlichen habenn 14. sgr. mehr j thlr zum peltz 2 thlr zu lichtenn
    1607 Sachs,BerlinMusikg. 230
  • dorf fiedler [sollen] in der stadt außerhalb denen jahrmärkten ... nicht geduldet werden, [oder sich] ... mit dem stadt pfeiffer vergleichen
    1675 NdLausMitt. 14 (1920) 115
  • P., ... schneidergeselle und stadtpfeifer 
    1766 Roller,EinwDurlach 148
  • stadtpfeifer, wenn sie gleich zu kirchlichen verrichtungen gebraucht werden, stehen doch nur unter der weltlichen obrigkeit
    1803 Philipp,WBSächsKR. 489
unter Ausschluss der Schreibform(en):