Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): 1Stahl/2Stahl/3Stahl/4Stahl/5Stahl

1Stahl

, m.


I mittels einer Legierung gehärtetes Eisen; ua. als Handelsware und im Bergrecht; auch übtr. (Beleg 1462)
  • swer stahel und isen mit einander veil hat, der git von der hůtten 30 imperial
    um 1306 HabsbUrb. I 529
  • welch gast herin furit adir ws stol, ysin, das pfert gibt ein quart
    1327 BreslUB. 112
  • hain wir ... die besitzinge dan af gegeuen ... mit stale, mit siluere, ind mit wasen
    1388 Lacomblet,UB. III 824
  • [eyn tolne up deseme vorscrevenen water, also] dre pennynge van eneme pund swares, dat sy wand, lynnewand, ledder, kopper, ysern, stael edder blye
    1390 Lübeck/QStädteForsch. IV 249
  • das dritt plotzel eisens oder stachel das da gevelt von dem zol, wirt auch genant fuer druckens guet und ist des gotshauss zolnär
    1439 Bayern/GrW. VI 163
  • wer da koͮff zin, der gin [lies gitt] von zwentzig schillingen fier pfennig ... von stachel so vil
    Mitte 15. Jh. BremgartenStR. 17
  • of die hertoghe Ph.v.B. van hardere stael ghemaect was dan eenich prince
    1462 Despars III 557
  • die seyensenbeschawer sullen sweren: all seyensen trulich ze beschawen, also das zu ainer yeden seyensen, die prayt ist, ain pfund gewelts stahels kome und zu ainer smalen 3 virdung
    1465 Koller,EidMünchen 103
  • dz jssen und stachel ze kouffen und ze verkouffen ein gewirb geheissen und sin sol
    1472 LuzernSTQ. III 120
  • was bergwercks dor inn sust ... funden wurde, es trage kopfer, bley, zeyne, stahel, ysen ader ander metall vnd silber ader golt, ... das sich an sich selbs ane abzihunge ader seygerunge zu golde ader silber nicht zihen wurde, sal den von M. ... allein zustehin
    1484 MansfeldBergbUB. 25
  • die růten von haselstauden gmachet, gebrauchen sie zů den sylber gaͤngen, von eschen zů dem kupffer, vonn dannen zů dem pley, sonderlich zum zin, von eisen oder stahel zů dem goldt
    1557 Agricola 29
  • der stachel- und ysengschouwer soll schwören, den stachell unnd das ysen zu beschouwen oder ußzeschießen unnd dorinn syn best unnd wägsts zethund
    1593 LuzernSTQ. IV 395
  • niemand soll sich unterstehen, bey strafe der confiscation und ... geldbusse, fremden ... stahl einzukaufen
    1665 BrschwWolfenbPromt. II 589
  • edict wieder die einfuͤhrung des fremden stahls 
    1674 CCMarch. IV 2 Sp. 75
  • dasz der gekaufte staahl vnrichtig vnd mit eisen verfälschet, dasz er [reidemeister] sölches dem regierenden bürgermeister angeben und den stahl aufs rathhaus ... ausfolgen lassen solle
    1678 Lappe,Altena 326
  • [schichtmeister sollen] nicht mit eysen, stahl, hanff ... handeln und ungebuͤhrlichen profit suchen
    1693 Schönberg,Berginformation 124
  • es sollen ... alle berg-nothdurften als pulfer, eisen und stahl ... zollfrey passiret werden
    1731 VorderöstBO. § 64
  • das berggewichte, so auf den centner 114 pfund, und bey dem steyermärkischen stahl 118 pfund haͤlt
    1734 CAug. Forts. I 1 Sp. 620
  • die stahlschmiede bekommen von dem centner stahl zu schmieden 10 ggr. 8 pfennige
    1779 Bergius,NPolKamMag. V 321
  • dasz zu mehrerem aufnehmen des handels auf den stahl ein gewisser billigmäsziger preisz, warunter selbiger auswendigen unter verlust des reidungsrechtes am stahl nicht zu verkaufen, gesetzet werden [möchte]
    18. Jh. Lappe,Altena 330
  • stahl ist nicht mauthfrey
    1802 KurpfSamml.2 II Reg. s.v.
II aus 1Stahl (I) gefertigte Waffe, insb. Armbrustbogen
  • wan ainer auf ainen schüest, es wär mit püchsen armbrust oder stachl ... der ist verfallen der obrigkeit 5 ℔ ₰
    1. Drittel 16. Jh. NÖsterr./ÖW. IX 641
  • wer ainem mit buͤchsen, staheln, pleykugln ... vnd anndern dergleichen verpoten weeren nach seinem leben stellt
    1535 KrainLGO. A iiijv
  • daß niemandt ... mit der püchsen oder stahel kain wildpret schießen ... solle
    1559 AugsbChr. VII 359
  • zu solchem schiessen ... sollen auch alle stahel mit buͤnden versehen, oder in holfftern gespant werden, daß niemandt kein schade darauß geschehn koͤndte
    1568 Zwengel 212r
  • wann ein vrtheil an dem hohen gerichte zu C. ... geweißt wirt, damit einer ... beschwert oder verkürtzt vermeind zu sein vnnd das schuldigen will, der soll stehn blosses haupts vnnd vngeguͤrt, ohn stahel vnnd eyseren gewehr oder einig ander wehr
    1582 KölnStat. I 10
  • ob ainer ain veint hat, tregt ain gespannten stahel und schüest nit, ist nichts verfallen
    16. Jh. Kaltenbaeck I 505
  • so jemandts ... wehre, der sich diss freyen marcks missuben und brauchen würdt, es beschehe mitt der handt, mit eysen undt staahl ... der soll wie vorgemeldt gestrafft werden
    16./17. Jh. LuxembW.(Majerus) II 160
  • soe wye in den heymaill beroepen ys ende hem ontschuldigen wyll, die sall koemen ant gerichte in eenen hemde ... bairvoetz ende byens, sunder yser ende sunder staill 
    oJ. VerhGron. I 1 S. 389
III
Stahlstange als Instrument zur Qualitätsprüfung von Mehl
  • solchem betrug aber zu begegnen, wollen wir einen polirten stahl fertigen lassen, damit unser verordnete oberuffseher und muͤhlendiener ... in den muͤhlensaͤcken die prob nehmen
    1677 HessSamml. III 92
  • an dem gleichen ort, wo die mählwaag ist, kan man auch die beschaffenheit des mähls mit dem stahl prüfen
    1770 ZürichSamml. IV 200
unter Ausschluss der Schreibform(en):
unter Ausschluss der Schreibform(en):

2Stahl

, m., selten n., Stahle, m.

wohl aus frk. stalo, frz. étalon 

I Probemünze, Richtmünze zur Prüfung des Münzwerts, dh. des Edelmetallgehalts einer Münze; Münzwert
  • prime percussure ydea, quod stale vulgariter appellatur
    1252 Lacomblet,UB. II 204
  • pro eius certitudine et cautela de moneta nostra tredecim solidi ... ad monetam coloniensem et de coloniensi moneta tantumdem ad nostram ponatur pro securitate que dicitur in vulgari stale 
    1282 MGConst. III 322
  • dat de vorscrevenen stede en stal hedden, dar se eendrachliken na scloghen ere witten munte
    1374 HanseRez. II 83
  • wante iuwe munte vnde vse van langher tijt eens ghewesen heft, vnde gy vnde wy enen stael tosamende heft ... darvmme bede wy iuwe wysheyt ... darto to denkende, dat gy vnde wy by dem stale vnde by der muͤnte bleuen
    1374/79 LübUB. IV 811
  • schal ik slan hundert mark bremer, der schal de weghene mark holden veer unde veertich schillinghe, de scolet an syn holden zes loed fynes zulvers nach deme stale 
    1387 BremUB. IV 83
  • twey gude manne ... solen ... dat geld dar prouen na dem stalen, den wy dar op hebbt
    1394 Fahne,Dortm. II 2 S. 198
  • sin ... einer muͤncze uberkommen von golde duͤn zuͤ slagen in eym glichen werde und off eynen stalen und manere
    1399 RTA. III 111
  • weret sake, dat hirinn [Feingoldgehalt] einer van den goldtschmeden gebrockelick befunden worde ... sall darann verbroken hebben zo mannich vierendiell van dem lode fins goldes, alse hie under dat remedie offte staell befunden werdt, zo mannich ses golden rinische gulden
    1491 OstfriesUB. II 336
II in der Färberzunft, insb. bei der Schwarzfärberei: normiertes Farbmuster für Stoffe, das bei Qualitätsprüfungen als Referenz genommen wird; auch: für das Schwarzfärben zunächst erforderliche blaue Farbgrundlage (Beleg 1426); Farbqualität bzw. Blaufärbegrad eines Tuchs; den Stahl höher heben die Anzahl der Farbgänge erhöhen, um mehr Farbtiefe und -qualität zu erzielen (Beleg 1500); meton. auch: Färbegang (Beleg 1500)
  • inder tween jaermarcten salmen gheven van elken stal inder vante iii sc. hollants
    1387 Fruin,Dordrecht I 247
  • [laken] die men zwart varwen sall, die sall men varwen up enen blauwen staill ind dat sullen die werckmeister besien
    1426 ZBergGesch. 9 (1873) 92
  • dat men voirtan alle voirwollen lakenen die men zwart verwen wil ... eerst blaeuwen sel op een stael, dat den verwers ghelevert sel worden
    1455 MnlWB. VII 1860
  • sullen och de egenante echt gekoren tangemeistere darzo ordineren ind machen einen stalen van doiche, darna dat man alle doicher blaen sal ... wannee asdan alsulchen doicher up den stale geblaet sin, so sullen asdan de tzwein, de darzo ordeniert sin, an de boede zo gain, dat blije dairan slain
    1495 NeußWQ. 171
  • des schall ock alhir ein stall vpgerichtet werdenn, welches dorch ... drehe, de dartho vorordnet, schall besichtigt vnd mit einem segell schall vorsegelt werdenn. so averst der koepman den staell höger hebben wolde, so mach he dat darnahe betahlen, doch schall kein lacken höger, als tho drehen stalen geblawet werdenn
    1500 Wehrmann,Zftr. 486
  • de stale schoelen geblawet werdenn vth reinem gudenn wede vnd nicht vpgestekenn sinn, na vthwisinge des stahls, so de farver sulven avergeven
    1500 Wehrmann,Zftr. 487
  • idt schall ock ein ider lakenn na sinem stale als enkellstall ... dubbelstaell ... vnd nicht mehr gestalet werdenn
    1500 Wehrmann,Zftr. 487
  • dat die zegelaers ... moegen koeren die meede ende stale nae inhoude des zegelboeck
    1512 's-HertogenboschAmbg. 450
  • des willen de ... wanthsnyder ... thosamenkamen unnd schal denne dathsulve lakenn, dath so tho behoeff des stales gefarwet is, in jegenwardicheit des ... koeppmanns getoget unnd aldar by dem oldenn stale besichtigt werdenn
    1535 HambZftRolle 296
  • sollen die ferber die violen tuecher auf den frankforder staalen jeder tzeit blaen, darauf sei auch gestempelt werden sollen
    um 1600 SiegburgWQ. 161
III Warenprobe, -muster für den Handel; insb. von Getreide, Gewürzen, Salz
  • wye ander kaern leuert dan na den staell by v ℔ twedel der stat ende tdordendeel diet anbrenght
    um 1415 NijmegenStR. 21
  • en sall geyn mudder staelen nemen van einichen fruchten, zo verkoufen dair ein ander mudder einen stalen vur van gehadt hedde
    1475 QKölnHandel II 336
  • en sall niemants stalen van einicher hande vruchte ... up schiffen an dem Rijne hoelen dann ein gesworen mudder
    1475 QKölnHandel II 337
  • sall ein yecklich koufman, die zo C. saltz veile brengt, synen stalen van dem saltz dem vurschreven underkeufer in syn huyß senden, dat der underkeufer besien ind daemit also doin sall na sinen besten synnen
    1500 QKölnHandel II 841
  • wess kairn sy [Kornhändler] noch alwiell by sich hebben, sullen sy alle mercktdagen oeren staell dairaff ther merckt seynden ende die burgeren umb oer gelt guetlichen verkoepen
    1556 NijmegenStR. 262
  • die ratthspersonen, under denen einer nach dem anderen alle mittwoch die zeichen in zolle E. tragen müssen, sollen allemall erfaren, woe die fruchtt zu Bingen, es sey rücken oder weitze, gekaufft wordenn, volgents den beckern das brott darnach zu backen uffzusetzen unnd nach dem stalen zuverkauffen habenn
    1566 RheingauLändlRQ. 322
  • sol derselb frembde durch die beschauwer die treuw zu geben angehalten, vnd deren nicht erlassen werden, daß er, dieselb wuͤrtz weiter noch ferrner nicht, dann wie er die fuͤr jnen, den beschauwern, fuͤrgelegt vnd gestossen, davon auch ein stahel, oder prob gleicher gestalt genommen werden sol, vermischen oder vermengen woͤlle
    1582 PfalzLO. Tit. 23 [§ 13]
IV Muster (I), Probestück eines Handwerkers, Schaumuster 
  • wer in unser ampt wil komen und glais machen, der sal eynen stalen machen und die meister den laissen gesehen
    1456 TrierWQ. 417
  • [Auftrag für eine neue Büchse] ir bij uch sunderlinge stalen hait, die darzo wale dienende
    1479 QKölnHandel II 411
  • wy overschicken dy hyrby einen stalen unde castuin unser hoffkleidung
    1532 Kindlinger,MünsterBeitr. I 327
  • werth idt denn gekendt, dath eth gespin inn dem fadem, dat weffenth vnd walckenth dem stael gelicke guth vnnd recht is
    1553 Wehrmann,Zftr. 309
  • [einer ausser dissen amtzgenossen soll zo deme] stailhern gesetzt werden, wilche auf vurgehende beeidong uf alsulche stailen ein flissich ufsehen haben
    1582 NeußWQ. 265
V
Eichmaß (I), Normalmaß, insb. Eichgefäß für Getreide
bdv.: 1Maß (II)
  • soll der mayer den stallen zu Sarbrucken suchen
    1498 PfälzW. I 455
  • hat derselb zentner der stadt A. alle massen hinder ime, nemlich ein stalle undt sester von kornmass
    1532 LuxembW. 29
  • das in gen. betzirck mass, ellen, gewicht mangeln wurde oder kein stahell nit enhetten, so sollen sie es zu Metloch mit recht finden, dieweil es ir oberhoff ist
    1558 Saar/GrW. III 751
  • wan man aber des rechten stalen schonen will, soll man einen andern stalen machen vnd den beschutten vnd den rechten stalen widerumb gen. S. lieueren
    1560 Saar/GrW. III 753
  • erkennen die gericht zu W., da sie den stalen von der kornmass verloren hetten, mussen sie denselbigen zu A. holen
    1572 PublLux. 48 (1900) 212
  • aber mein herr undt der zinsman mislich wurden umb die maisz, so sullen sie gahn zu B., da sullen sie den rechte staile finden und sulden ihre maisz lassen machen, dasz den herren recht geschehe undt dem zinsman nit unrecht
    1669 LuxembW.(Majerus) III 410
VI amtl. Backanweisung für Brot, insb. hinsichtlich der Anteile verschiedener Mehlsorten; auch die betreffende Backmischung
  • jederem [frönder] ein weisz und ein rocken mütsch, dem stalen gleich, so man von alters hat
    1552 LuxembW. 445
  • ist den bäckern nachfolgender stahl gegeben worden, weiler das malter spelz jetzt pro 2 fl. verkauft
    1682 PfälzWB. VI 410
  • [solte] daß rucken so wohl alß daß weiß brod von den ampträgern gesetztem stahl nach zu leicht und gering befunden werden ... soll er ... mit verlust deß gebacken guethß ... gestraft werden
    1682 RheingauLändlRQ. 375
  • wird den baͤckern erlaubt, nach dem fuͤr das gemischte brod gesetzten neuern stahl, bestehend aus 5 theilen weißmehl und 3 theilen roggenmehl ... auch laibe fuͤr 8 und 12 kreuzer zu backen
    Allg. dt. Justiz- und Policeifama (1805) 408
  • alles ... in ganzen laiben verkauft werdende brod soll sein gehoͤriges gewicht und ordnungsmaͤßigen stahl haben
    1805 HeidelbPolGes. 32
VII amtl. vorgeschriebenes Braurezept für Bier
  • ouch haint unse herren vanme raide ein bier doin bruwen, daevan sy den stalen den bruweren gegeven haint, sich darna zo richten up die buysse
    1452 QKölnHandel II 37
  • wer ... up sulchen stalen neit en bruwede, dat man dem syn huys zodoin sall ein verdel jairs lanck ... ind man sal van stunt an einen anderen in syn stat setzen
    nach 1452 QKölnHandel II 37
  • bidden darumb ure gnaden, mir zo gonnen, bier up eynen stalen von 4 haller bynnen urre stat zo bruwen
    Mitte 15. Jh. QKölnHandel IV 98
VIII für den Eintritt in eine Zunft festgesetzte Gebühr
  • daz gancz hantwercke ... hant gesacz dyͤ czunft uff yren stal, do dyͤ tzuͤnft uff blyben sal, mit namen vor 16 phont heller
    1401 ZGO. 16 (1864) 179
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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3Stahl

, n.

in Hamburg: Zunft der Gewandschneider, zu deren Aufgaben auch das Stahlen der Tuche gehört
  • ein ider, de ... by dath stall gekarenn werth, dessulve schall sick dartho nicht weigerich maken ... dusse koer schall gescheenn dorch de olderluede ... de tho der tidt by dem stale sin
    1535 HambZftRolle 296
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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4Stahl

, m., Stahle, f.

ahd. stala glossiert lat. furtum AhdGlWB. 584
Diebstahl; meton.: gestohlenes Gut
  • be stale [vom Diebstahl] 
    688/94 (Hs. um 1100) Liebermann,AgsG. IneRb 7
  • nu heiz thes grabes uualtan ... thaz sie thaz nintheken, mit stalu nan nirzuchen
    um 868 Otfrid5 IV 36, 11
  • gif hwylc man medeme þing stele. agyfe þa stale þam ðe hig ahte. ⁊ fæste .i. gear on hlafe ⁊ on wætere [si homo quis rem mediocrem furatus sit, reddat furtum ei cujus propriam erat, et annum unum in pane et aqua jejunet] 
    Mitte 11. Jh. Thorpe,Laws 372
  • ghelike dat men den dief hier hanct die stelen gaet der lieder goet, want als men [en] metter stalen vanct, het scijnt dat hi dan hanghen moet
    13. Jh. MnlWB. VII 1916
  • als man eynen ... umbe stole willen gerichtet hait
    1468 MarburgRQ. II 227
  • als die zweyn umb stal gericht sint, en gegebin ein halbe wins
    1493 MarburgRQ. II 366
  • stal: furtum
    Wachter,Gl.(1737) 1579
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5Stahl

, f.?

Grundfläche eines Deichs
  • sullen die landluyden ... die dyk mogen inwaert oft wtterwaert oft op de selven staal maeken
    1409 Beekman,DijkR. II 1523
  • stahl, deichstahl, (wasserbau) der belegene grund unter einem deiche
    1784 Jacobsson,TechnWB. IV 247
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