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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Stallbruder

Stallbruder

, m.

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I Mitglied in einer Gilde, Bruderschaft (hier: der Schwarzhäupter)
vgl. Stuhlbruder (II)
  • efte men nü vögte kesen wulde, so sallen de stalbröder III oft IV utsenden und kesen der II to, de dar nütt to sien, und de gekoren werden, sallen id don bi i lisp. wass.
    1400 LivlUB. I 4 Sp. 301
  • effte die stalbroedervogede einen stalbroder vorsendenn tho gemeinen beste, schall he sick dorynne nicht tho sokende makenn, bey einer marckpunt wasses
    16. Jh. LivlUB. II 1 S. 688
II Söldner, Soldat (II) 
  • tot allen ... vier poirten sel men oec scicken hondert stalbroeders ende dat vierendeell van den pijnres
    1456 UtrechtGilden I 34
III Kamerad, Dienstgenosse, Mitdiener
  • nu id so gevallen is, so moten de stalbrodere eynen dringkpenningh darvan hebben, uppe dat se gestillet werden
    1459 HanseRez.2 IV 482
  • wanner wy enen nyghen denre annamen unde denne vordt zyn eydt deyt, zo schal he altohant, wanner wy vamme husze ghan, zinen stalbroderen 24 schillinge sundisch to wyne edder to bere imme stadtkelre ... geven
    1487 PommJb. 2 (1901) 144
  • dem erhaften vnnd fürnehmen J. ... meynem sunderlichen gunstigen guten freundt vnd stalbruder 
    1510 MittErfurt 5 (1871) 183
unter Ausschluss der Schreibform(en):