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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Stallhof

Stallhof

, m.

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vor einem Stall (I) oder rund um diesen angelegte (eingezäunte oder eingefriedete) Freifläche
  • do der deutschen herren stadel leit und der stalhof in ïrm mairhof, do sind weilein gewesen vïr heuser
    1254/55 NÖsterr./ÖW. VII 95
  • es sol ainer den andern friden in dem hoff als hoch und ein mitter man gelangen mag; item, im stolhof einn frid der eim mittern man unz an die prust ge
    1414 NÖsterr./ÖW. XI 191
  • daß ain nachpaur den andern soll außfridten ... in dem stölhoff alß hoch daß es ainem mann under die iegsen gehet
    1469 NÖsterr./ÖW. VIII 102
  • eß soll ein ieder nachpaur dem andern schuldig sein die stälhöff außzuefriden. welcher solches nit thete, soll dem richter zue wandel geben zwälf pfening
    1524 NÖsterr./ÖW. VIII 402
  • ob ainer ein bösen fridt hette und wolte den nit lassen bessern, derselbe solle ... gewartent sein: kämb im ein viech in sein stallhoff und thätt im ichtes schaden, dessen entgelt er
    16. Jh. NÖsterr./ÖW. VIII 6
  • daß eines ieden nachbaurn viech gehen soll für einen gemeinen hüerter vndt soll auch hinden aus durch die stollhöff nit gelaßen werden
    1667 Kaltenbaeck II 259
unter Ausschluss der Schreibform(en):