Steinfuhre, f.
Steinfuhre, f.
I
Steintransport als Frondienst; auch: eine Geldabgabe als Ersatzleistung für die Dienstpflicht
bdv.:
Steinfracht,
Steinführen
vgl.
Steinfahrt
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daz ir [Kaiser] uns in üwern ziiten nicht zü eygenschafft brenget unsern genoszen, den bürgern zü Franckenfort, mit der steinfure oder einem groszen thornos fur die fart zü geben1358 FriedbergUB. I 218 Faksimile
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das sie neben dem robatgellt auch die robat mit stain- und holczfueren verrichten sollen1598 Grüll,Bauer 253
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der fahrende bauer und hintersiedler der besonderen gemeinde leistet dabei [reparatur gemeiner wege] den fahrenden dienst, d.i. die dazu noͤthigen holz- stein- kies fachinaten und andere fuhren, der geringe hintersasse und blos huͤttner hingegen den handdienst1788 Thomas,FuldPrR. I 327 Faksimile
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diese repartition [der zu leistenden fuhren] soll sodann kuͤnftig zum maaßstabe der zu leistenden stein- ... und zinderfuhren dienen1796 NCCPruss. X 431 Faksimile
II
Transport einer best. Menge Steine (als berufliche Tätigkeit); auch: Fuhrladung mit Steinen
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[Stadtrechnung:] B. vor steynvoure 3 s. 4 d.1419 HildeshUB. VI 119
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[da durch allzu schwere] steinfůhren die so kostbahren straasen und derselben bschüßi in und außerth der haubtstatt allerdings zů grund gerichtet und verderbet werden, so wird allen steinbrecheren ... verboten, größere steinen als von 32 cubicschuh zu hauwen1739 BernStR. IX 2 S. 546 Faksimile