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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Steinhaufen

Steinhaufen

, m.

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Stoß, Haufen, Stapel von Steinen (V); ua. als Grenzmarkierung
  • mit gemerkhen, ... die man in grossen höfen in die erde grebt vnd steinhauffen darauf legt, ... mercket man die mass der ecker
    2. Hälfte 14. Jh. BrünnRQ. 220
  • all misthaufen, holzhaufen, stainhaufen soll mann an den plann kein über vierzehen täg ligen lassen
    1551 OÖsterr./ÖW. XIV 516
  • [beschreibung der greniz:] vom tanzplaz zu der H. creuzseylen, dann zum stainhaufen und marchpuech
    1582 Strnadt,Grenzbeschr. 362
  • an der weegschaidt zswischen M.W.s behausung unnd der stichischen in stainhauffen verfallene öeden ligent
    1698 Zwettl/DRWArch.
  • nothwendig ist es auch, daß die felder von denen steinen gereiniget ... werden; maassen sodenn der bauer um solche stein-haufen weit herum pfluͤget, und sich selbst eines nutzbaren stuͤck ackers verlustig machet
    1754 Rabe,PreußG. I 2 S. 369
unter Ausschluss der Schreibform(en):