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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Steinkammer

Steinkammer

, f.

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I Zimmer, Raum mit steinernen Wänden und Bodenplatten; ua. als (sicherer) Schlafraum, auch als Gefängnis
  • die twe cameren, die her G. nu hevet, daer solen op elken een mensche boven wesen, ... in dier steencameren een, daer her G. nu slaept, ende een daer bi in synre studorij
    1379 VerhAmsterdam2 47, 2 (1942) 208
  • den cheller und die stainchamer darauf zu U. in dem markcht verchauft N.
    1380 Schmeller2 II 764
  • [in der slapscholere hus scal he over eyn jar] eyne nige bone uppe de steinkameren ghebuwet unde de steinkameren mid steine ghedecket hebben
    1388 HildeshUB. II 402
  • [de konynk] warp em vor syne untruwe ... unde led ene setten in ene vaste stenkameren unde wol bewaren. unde wolde he uth der venknysse komen, so moste he deme konynge ... overgeven G.
    1470 LübChr. V 72
II Steinhaus (I), insb. steinerner Wohnturm, Geschlechterturm
  • in deme iare des heren MCC do buwede men ... die groten steenkameren menliken binnen B. vmme brandes willen, ock dat die riken lude, die sulffweldigen homut dreuen, velich vppe slapen mochten
    vor 1417 BremGQ.(L.) 68
III Werkstatt eines Steinhauers 
  • hette dann der stainmetz vormals in seiner hausung ain stainkammer oder laden gehabt vnd waͤre nachmals des nachbaw̆rens wandt ... hernider gefallen, also dz schiferen von dem stainhawen, die vormals nit hinüber haben mügen fallen, nunmals hinein fallen, so mag jme das stainhauw̆en daselbs nit nidergelegt werden
    1567 Pegius,Dienstbarkeiten 34v
IV Lagerraum für Stein (III)?
  • [vrede] in deme richte des Rammesberges, dat is van deme Rammesberge ... wente bouen de stad, vnn wedder dar vp went an de stenkameren 
    Mitte 14. Jh. GoslarBR.(Frölich) 70
unter Ausschluss der Schreibform(en):