stetiglich, stetiglichen, adv.

dauerhaft, stets, jederzeit; ununterbrochen, unaufhörlich
bdv.: stet (I)
  • daz ein ieglich chauf und verchauf ... staetichleich geschehen ... vor zwain [der genanten purger]
    1244 BabbÖstUB. II 292
  • ich swere ... gerechten gehorsam unsern stat meistern stetiglich zu halden
    Ende 14. Jh. GlWeichb. 355 Faksimile
  • eyn izlich man, des wib yn suchtage begriffen ist, der sal sy stetiglichen ... haben in syner hute unde yn syner vormundeschaft
    14. Jh. GlWeichb. 295 Faksimile
  • die selige pristerschafft sal steticlichen betin vor des reiches heil
    um 1400 LiegnitzStRb. 064
  • wii sullen, konnen und moghen, nicht stedeliken in den vorscreven steden wesende
    1414 HanseRez. VI 145 Faksimile
  • czu dem anderen mael ist noit, das der konnig bestelle eyne stede gericht uf eyner stat steticklichen zu bliben
    1442/70 Smend,RReformproj. 747
  • daz sein stätichlichen zwelf gewappent mann hütten
    1445 SächsWChr. 4.Bair.Fs. 375 Faksimile
  • dat dyt buͤk, dar desse vnse statuta jnne screuen staͤn, mit vnser selighen voruaren an enem buͤke schole wesen, vnde stedeliken ligghen mit al vnsen anderen stadboken
    1451 BaltStud. 46 (1896) 59
  • [damit] die canzlei stätigelich in gueter ordnung gehalten werde
    1526 Fellner-Kretschmayr II 96 Faksimile
  • es sollen stetiglich sechs schöppen im schöppenstuel sein
    1574 (Hs.) Leipzig/ZRG.² Germ. 7 (1887) 111 Faksimile