Steuerpfennig, m.

I (in Pfennig I berechnete) ¹Steuer (IV od. V)
  • praeterea de colligendo censu abbatis, sive de molenpenning ... sive balepenning, sive sturpenning ... nichil horum iure pertinet ad me
    1166 ChartPierreGand I 172 Faksimile
  • daz si [dï weingarten habent] denselben geistlichen luten ze M. dasselb perchrecht geben vor den weingerten ... als perchrechtes recht ist, und ouch die stewrphenning und die dinstphenning damit
    1355 NÖsterr./ÖW. VII 524 Faksimile
  • [dem mulhof] da man alle jar von dient dem brobst zu S. ... ze weichnachten sechzig wienner phenning ze stewer phenning
    1368 SPöltenUB. II 46
  • R. anderthalb muttel habern, anderthalbn metzen chorns, funfzehen steurph[enninge], zwen snitph[enninge]
    14. Jh. ÖstUrb. I 1 S. 292 Faksimile
  • [der Rentmeister hat 15 Taler empfangen] als vur den ersten termyn der itziger bewilligter stuerpennige
    1548 BreckerfeldUB. I 184
  • so hat das urbar das rechten, daß ein ieglicher unterthann sein jahrlichen steuer pfening, dienst, traid und andere abforderung zu ordentlicher zeit richten soll
    1667 OÖsterr./ÖW. XII 344
II (geringfügige) Mautabgabe
  • der keyser gont ... das yederman, der da uberwandeln wolt mit seinem gut, das er ein stewerpfennig geben wolt ... und wart gesetzet ein leichter zoll, der nyeman keinen drong tet
    1439 RefSigm.(Koller) 256 Faksimile
III (eingesammeltes) Spendengeld
  • diese steursammler ... moͤgen mit oder ohne einen steurpfenning aus der stadt fortgeschaft werden, so wie auch andere baͤttler
    1787 ZürichSamml. VI 117